Schilling/Grüne fordert Steuer für Superreiche mit Aktion am Opernball: „Reiche besteuern – Klima retten“

Mit dem Millionenerbe der Superreichen lieber Klimaschutz statt Privatjets finanzieren.

Lena Schilling, Klimaaktivistin und Europaabgeordnete der Grünen, setzt beim Opernball ein deutliches Zeichen für Gerechtigkeit und Klimaschutz. Am roten Teppich trägt Schilling ein Kleid mit der Aufschrift „TAX THE RICH – SAVE THE CLIMATE“ sowie ein Protestbanner mit der Botschaft „NOBEL GEHT DIE WELT ZUGRUNDE“.

Sie fordert, Superreiche zu besteuern und eine Umverteilung zum Gemeinwohl und Klimaschutz: „Wir können die Klimakrise nicht verhindern, solange Superreiche mit ihrem unbesteuerten Erbe leben, als gäbe es kein Morgen. Vor allem, während das Leben für viele Menschen nicht mehr leistbar ist. Dieses Dynastiegeld haben sie nicht mehr verdient als armutsgefährdete Kinder. Es wäre in Kindergärten, Öffi-Tickets und Krankenhäusern besser investiert.“

Lena Schilling ergänzt: „Nobel geht die Welt zugrunde. Zumindest hier, neben Fossil und Reich, gesponsert von der OMV. Die Klimakrise wird zwar auch hier alle treffen, Klimaschäden spüren aber zuerst die Menschen mit dem wenigsten Geld. Extremwetter verursacht seit 1980 Schäden in der Höhe von 738 Milliarden Euro in Europa. Was hätte man mit dem Geld alles für Klimaschutz, Bildung und unser Gesundheitssystem tun können?“

Schilling fordert daher mehr Steuergerechtigkeit für superreiche Erben: „Bei meinem Protest geht es offensichtlich nicht um die Mama, die heute Freude am Eröffnungswalzer ihrer Tochter hat, sondern um die 400 Superreichen in Österreich mit mehr als 100 Millionen Vermögen, die Profite mit der Zerstörung unseres Planeten machen. Wer es sich leisten kann, muss Verantwortung übernehmen und für die Kosten der eigenen Klimazerstörung geradestehen.“

„Superreiche Erben zu besteuern ist Klimaschutz. Wer es sich leisten kann, mit dem Privatjet von Salzburg nach Wien zu jetten, muss Verantwortung übernehmen und für die Kosten der eigenen Klimazerstörung geradestehen. Es ist Zeit, das Klima wieder aufs Parkett zu bringen. Die Zukunft muss anders tanzen“, so Schilling abschließend.

Pressefotos: https://lena.skillz.biz/s/8ZDmxoixdCPzY8E (werden laufend ergänzt)

Hintergrund:

Die angesprochenen Privatjets, welche zum Teil im Besitz der Konzerne der Familie Dynastien Glock, Porsche und Red Bull sind, flogen 2024 rund 40.000 mal. Ungefähr ein Drittel davon war Kurzstrecke und ca. 10% wären wohl mit Zug oder Auto schneller gewesen.

Stefanie Wehlend

Pressesprecherin Lena Schilling

Telefon: +32499356375
E-Mail: stefanie.wehlend@europarl.europa.eu

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