FPÖ – Hafenecker: „Weißmanns Nervosität wächst – ORF darf kein Spielball roter und schwarzer Machtinteressen sein!“

Die FPÖ wird weiterhin konsequent aufklären und Missstände benennen

Die jüngsten Wortmeldungen von Roland Weißmann seien Ausdruck wachsender Nervosität im Vorfeld der anstehenden ORF-Generaldirektorenwahl, erklärte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA: „Offenbar fürchtet Weißmann, am 11. August nicht mehr gewählt zu werden. Anders ist seine überzogene Reaktion auf legitime Kritik kaum zu erklären.“

Dass ihm dabei ausgerechnet der rote Stiftungsratsvorsitzende Lederer zur Seite springe, werfe zusätzliche Fragen auf: „Wenn sich ein SPÖ-naher Vorsitzender demonstrativ vor einen angezählten Generaldirektor stellt, der als ÖVP-Kandidat gilt, dann zeigt das vor allem eines: Im ORF geht es wieder einmal um parteipolitische Machtspiele statt um Unabhängigkeit.“

Der ORF dürfe nicht zum Schauplatz eines rot-schwarzen Postenschachers verkommen. „Die Gebührenzahler haben ein Recht auf Objektivität und Transparenz – nicht auf taktische Allianzen hinter verschlossenen Türen“, betonte Hafenecker.

Besonders bedenklich sei es, wenn ausgerechnet Rot und Schwarz versuchen, die Kontrollrechte des Stiftungsrats einzuschränken, während man sich gleichzeitig hinter den Kulissen alles auspackelt: „Kontrolle beschneiden und gleichzeitig Posten verteilen – das ist genau jene politische Kultur, die das Vertrauen in den ORF weiter untergräbt. Kontrolle ist kein lästiges Hindernis, sondern Kernaufgabe des Stiftungsrats.“

Es wundere daher nicht, so Hafenecker weiter, dass Lederer innerhalb der SPÖ zunehmend an Rückhalt verliere, wenn er sich augenscheinlich einer fremden Agenda verschreibe: „Statt parteipolitischer Gefälligkeiten braucht es endlich einen echten Neustart im ORF – frei von parteitaktischen Abhängigkeiten und Machtkartellen.“

Die FPÖ werde weiterhin konsequent aufklären und Missstände benennen. „Wer jetzt nervös wird, sollte sich fragen, ob er dem öffentlich-rechtlichen Auftrag wirklich gerecht geworden ist“, so Hafenecker abschließend.

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/ 40 110 – 7012
E-Mail: presse-klub@fpk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.