Nach ergebnislosem Asbest-Sonderlandtag: Greenpeace lädt zu Infoveranstaltung für Betroffene
Kritische Auseinandersetzung wichtig – Schutz der Bevölkerung muss oberste Priorität haben
Greenpeace zeigt sich enttäuscht über das fehlende konkrete Ergebnis des heutigen Sonderlandtages zum Thema Asbest im Burgenland. Der beschlossene Abänderungsantrag enthält keine neuen Maßnahmen, zudem wurden keine weiteren Daten oder Fakten von den anwesenden Regierungsmitgliedern auf den Tisch gelegt. Die bislang intransparenten Luftmessungen sowie die Forderung nach einer bundeseinheitlichen Regelung bleiben weiterhin die einzigen Schritte, die von der Landesregierung im Burgenland gesetzt werden.
Herwig Schuster, Umweltchemiker bei Greenpeace Österreich: _“Die Burgenländische Landesregierung weigert sich offenbar, wichtige Sofortmaßnahmen für Kinder umzusetzen. Die betroffene Bevölkerung wird weiter im Dunkeln gelassen.”_ In den letzten Wochen haben mehrere betroffene Unternehmen wie die ÖBB oder die Asfinag reagiert und aus ihrem eigenen Wirkungsbereich den Asbest gesichert oder entsorgt. _“Wenn es etwa um Spielplätze oder Skateparks geht, wo Kinder und Jugendliche sich tagtäglich aufhalten, können wir kein Risiko eingehen und abwarten. Das gleiche gilt für Streusplitt, über den täglich schwere Fahrzeuge rollen. Es muss sofort gehandelt werden”_, betont Schuster.
Herwig Schuster
Umweltchemiker
Greenpeace Österreich
Telefon: +43 664 4319214
E-Mail: herwig.schuster@greenpeace.org
Réka Tercza
Pressesprecherin
Greenpeace Österreich
Tel.: + 43 (0) 664 455 70 87
E-Mail: reka.tercza@greenpeace.org
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender
Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.