FPÖ-Haimbuchner am Aschermittwoch 2026: „Wir haben nur einmal dieses Österreich – schauen wir darauf!“

Haimbuchner rechnet mit Verlierer-Koalition ab und fordert starke Neutralität und Sicherheit für Österreich – Fotodownload anbei

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FPÖ-HAIMBUCHNER AM ASCHERMITTWOCH 2026: „WIR HABEN NUR EINMAL DIESES ÖSTERREICH – SCHAUEN WIR DARAUF!“

Utl.: Haimbuchner rechnet mit Verlierer-Koalition ab und fordert starke Neutralität und Sicherheit für Österreich – Fotodownload anbei =

Linz, 2026-02-18 (fpd Nr. 16) – Der politische Aschermittwoch 2026 war auch heuer wieder bis auf dem letzten Platz ausverkauft. Zur traditionellen Veranstaltung kamen rund 2.000 Besucher nach Ried in die Jahn-Turnhalle. Als Ehrengäste konnte FPÖ-Klubobmann, Bezirksparteiobmann Vizebürgermeister Thomas Dim neben den beiden Hauptrednern Bundesparteiobmann, Klubobmann Herbert Kickl und FPÖ-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner auch die beiden zweiten Landtagspräsidenten Sabine Binder aus Oberösterreich und Andreas Teufl aus Salzburg ebenso begrüßen wie stellvertretend für alle anwesenden Nationalräte Generalsekretär Michael Schnedlitz. Zudem waren der Vorsitzende des AfD-Landesverband Niedersachsen, Mitglied des Landtages Ansgar Schledde und Mitglied des Landtags, Vanessa Behrendt sowie Martin Braukmann, Mitglied des Landtages in Sachsen wie auch Klubobmann-Stv., Landesrat a. D Bürgermeister Ing. Wolfgang Klinger, FPÖ-Landesparteisekretär LAbg. Michael Gruber sowie FPÖ-Landesgeschäftsführer Hubert Schreiner, MA bei der freiheitlichen Veranstaltung. Auch der Welser Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und die Bezirkshauptfrau von Wels-Land, MMAg. Elisabeth Schwetz nahmen an der Veranstaltung teil. Die Platzkarte für den Einlass, mit der Bier und ein Heringsschmaus konsumiert werden können, kostete 19 Euro. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte der Musikverein Antiesenhofen/Reichersberg mit Obmann Stefan Maier-Ezinger und Kapellmeisterin Elisabeth Frauscher. ******

Haimbuchner begann seine Rede mit einem persönlichen Bekenntnis zu Südtirol und wies die Kritik im jüngsten Rechtsextremismusbericht des DÖW scharf zurück. Für ihn, Haimbuchner, „sind die Freiheitskämpfer der 60er-Jahre Persönlichkeiten, die mit großem Einsatz für ihre Heimat eingetreten sind. In einem jahrzehntelangen Ringen haben sie dazu beigetragen, dass Südtirol seine Identität bewahren konnte und heute ein friedliches, gedeihliches Zusammenleben der Volksgruppen in Wohlstand möglich ist. Haimbuchner weiter: „Und ich sage es auch jenen Kritikern noch einmal klar, dieses historische Engagement ist etwas, aus dem man Mut, Standhaftigkeit und Heimatverbundenheit ableiten kann – Werte, die bis heute Bedeutung haben.“

_Zwtl.: Kritik an der Bundesregierung: „Demokratieverweigerung“_

Deutliche Kritik übte der FPÖ-Landesparteiobmann an der Bundesregierung, die er als „Verlierer-Koalition“ bezeichnete, „von der wir eine Befreiung brauchen“ und der er „Demokratieverweigerung“ vorwarf. Österreich brauche eine Befreiung von dieser Verlierer-Koalition. Nur um den Volkskanzler Kickl zu verhindern, die vom Wähler eine Abfuhr erhalten hat, hätten sich die drei Parteien zusammengeschlossen. Besonders deutlich wurde Haimbuchner in Richtung Bundeskanzler und Vizekanzler: „Beim Bundeskanzler Stocker habe ich ständig das Gefühl, der sitzt im Kanzleramt und hofft, dass niemand merkt, dass er Bundeskanzler ist.“ Und weiter über Vizekanzler Andreas Babler: „Ein Mann, der als Bürgermeister von Traiskirchen gescheitert ist, soll jetzt Österreich führen?“ Selbst die Genossen in Oberösterreich würden denken ‚Bitte, können wir nicht einen anderen haben?‘“

_Zwtl.: Klares Bekenntnis zur Neutralität und zum Bundesheer_

Haimbuchner bekannte sich im weiteren Verlauf seiner Rede klar zur österreichischen Neutralität und zum Bundesheer: „Ich habe mit der Waffe gedient und ich bin stolz darauf. Aber ich hoffe, dass niemals ein Grundwehrdiener dieses erlernte Können in der Realität einsetzen muss.“ Neutralität bedeute nicht Untätigkeit, sondern auch Investition in die eigene Verteidigungsfähigkeit. „Neutralität ist kein gemütliches Sofa. Sie bedeutet auch Bewaffnung, finanziellen Einsatz und Verantwortung.“ Es sei zudem wenig verwunderlich, dass sich immer weniger junge Männer für das Bundesheer und für den Dienst an der Waffe melden. „Jahrzehntelang wurde das Bundesheer schlecht geredet, lächerlich gemacht und herabgewirtschaftet“, sieht der FP-Landeschef einen Grund in der Propaganda der Marxisten in den Redaktionsstuben, „die bis heute keine Krawatte binden können und ein Sakko für eine japanische Schnapsmarke halten.“

_Zwtl.: FPÖ hat das Fernsehen bereits revolutioniert und nimmt nun das Radio in Angriff_

Mit einem Augenzwinkern ging es weiter in Richtung Medienlandschaft. Die FPÖ habe bereits das Fernsehen „revolutioniert“ und nehme nun das Radio in Angriff. „Austria First! Heute ist dieser Radiosender schon eine Legende“, so Haimbuchner in Anspielung auf den Erfolg von „Immer vorwärts FPÖ“ in den Charts. Mit Humor kommentierte Haimbuchner mögliche „Song-Wünsche“ politischer Mitbewerber. „Es wäre für uns alle wesentlich besser, die Verlierer-Koalition würde sich ausschließlich mit diesen Musikwünschen beschäftigen, dann hätte sie keine Zeit in die Taschen der Leute zu greifen“, so der FPÖ-Landesparteiobmann.

_Zwtl.: Oberösterreich als industrielles Herz – Green Deal, CO₂-Steuer und Energiepreise_

Besonders betonte der freiheitliche Landesparteiobmann die Rolle Oberösterreichs als wirtschaftliches Zentrum des Landes. „Oberösterreich ist das industrielle Herz dieses Landes. Hier wird gearbeitet, hier wird produziert, hier wird der Wohlstand erwirtschaftet. Bei uns in Oberösterreich zählt nicht, was man twittert, sondern was man hackelt.“ Deutliche Kritik übte Haimbuchner am europäischen Green Deal. „Die EU reguliert unsere Wirtschaft zu Tode, belastet Unternehmer mit unnötiger Bürokratie und depperten CO₂-Abgaben, während andere Industrienationen sich ins Fäustchen lachen.“ China stoße in einem Jahr mehr CO₂ aus als Europa und Amerika zusammen, Europa lasse „sich am Nasenring durch die Klima-Manege ziehen – für das gute Gewissen einer grünen Blase, die glaubt, das Weltklima rettet man am besten, indem man die eigene Wirtschaft ruiniert. Das lassen wir Freiheitliche nicht zu!“ Die Forderung sei klar: „Die CO₂-Steuer muss weg! Energieabgaben müssen auf ein Niveau, mit dem unsere Betriebe international bestehen können.“ Die Erzeugung von Stahl, Ziegel, Zement, Aluminium, Dünger und Papier müsse auch in Zukunft in Oberösterreich wirtschaftlich möglich sein. „Nur so gibt es Arbeitsplätze und Wohlstand“

_Zwtl.: „Wenn jemand sagt, dass Überfremdung und Migrantengewalt um sich greifen, dann ist er kein Hetzer, sondern hat einfach Augen im Kopf.“_

Die EU habe sich zu einem Bürokratiemoloch entwickelt mit überbordender Zensur und Regulierung einerseits „und anderseits wurden in der Migrationspolitik alle Schleusen geöffnet, die Grenzen nicht dicht gemacht. Wenn jemand sagt, dass Überfremdung und Migrantengewalt um sich greifen, dann ist er kein Hetzer, sondern hat einfach Augen im Kopf.“ Zu den wörtlich von Haimbuchner betiteln ‚Empörungsfestivals‘ bei Begriffen wie Remigration oder Ausschaffung findet Haimbuchner noch deutlicher Worte: „Wie was am Ende heißt ist mir dann auch wurscht, Hauptsache die Mörder, Vergewaltiger, Belästiger, Drogendealer, die Sozialschmarotzer verschwinden aus unserer schönen Heimat.“ Menschenrechte würden selbstverständlich gelten – jedoch mit klarer Priorität: „Die Menschenrechte gelten in meiner Welt zuerst für die Menschen, für die ich als Politiker Verantwortung übernommen habe – für die Österreicher und die anständigen, fleißigen Migranten.“

_Zwtl.: „Österreich soll wieder funktionieren“_

Eine klar positive Botschaft hatte Haimbuchner noch für die Besucher in der Jahnturnhalle: „Wir Freiheitliche sind dafür und treten mit all unserer Kraft dafür ein, dass unser schönes Österreich wieder funktioniert. Dafür, dass sich Leistung lohnt. Dafür, dass unsere Kinder eine Zukunft in einem Land haben, das sie noch wiedererkennen.“ Dabei betonte Haimbuchner, dass es ihm um Bodenständigkeit und Werte gehe – und um eine Politik, die sich am Alltag der Menschen orientiere. „In Oberösterreich zeigen wir seit Jahren, wie freiheitliche Politik geht in den Gemeinden, den Städten oder in der Landesregierung – im Wohnbau, im Verkehr, in der Familienpolitik und in der Finanzpolitik. Überall, wo wir gestalten, tun wir das zum Wohle der Menschen in diesem Land.“ Der langjährige Landeshauptmann-Stellvertreter unterstrich zudem die Verlässlichkeit seiner Partei in Regierungsverantwortung: „Ich schäme mich nicht zu sagen, dass wir ein Koalitionspartner mit Handschlagqualität und Verlässlichkeit sind. Ein freiheitlicher Handschlag zählt. Wir sind ein verlässlicher Partner als Nummer Drei gewesen, wir sind ein verlässlicher Partner als Nummer Zwei und wir werden das auch als Nummer Eins sein.“

Deutliche Worte fand Haimbuchner für die Bundesregierung in Wien. „Die Verliererkoalition belastet uns alle – nicht nur die Politik im Land, sondern vor allem die Österreicher.“ Er, Haimbuchner, zeigte sich überzeugt, dass die Wähler eine andere politische Richtung bevorzugt hätten.

„Ihr habt euch in Wien eine bessere Regierung verdient. Herbert Kickl hätte als Kanzler eine andere Richtung eingeschlagen.“ Die kommenden Wahlen sieht er als Chance zur politischen Korrektur. „Die anstehenden Wahlen in den nächsten Jahren können das entsprechende Korrektiv sein.“

_Zwtl.: „Mut statt moralischer Zeigefinger“_

Haimbuchner verwies darauf, dass sich die Welt grundlegend verändert habe und neue Herausforderungen mit klarem Blick und politischem Mut beantwortet werden müssten. „Die Welt ist eine andere geworden. Damit müssen wir alle zurechtkommen – im Interesse unserer Wirtschaft, unseres Wohlstandes, unserer Sicherheit und unserer Kinder.“ Dazu brauche es Politiker mit Haltung: „Das geht nicht mit moralisierendem Zeigefinger oder utopistischen linken Stehsätzen. Gefordert sind Politiker mit Mut, Bodenhaftung und Weitblick – und nicht mit Anbiedern an einen medialen Mainstream.“ Mit Blick auf internationale Entwicklungen sprach Haimbuchner von einer politischen Zeitenwende. „Es weht weltweit der Wind der Veränderung.“ Haimbuchner verwies dabei auf konservative Regierungschefs und politische Bewegungen in mehreren Ländern – etwa den USA, Italien, Ungarn, Tschechien. In Frankreich sei der Rassemblement National stärker denn je, die AfD in Deutschland werde stärkste Partei: „Die politische Wende ist da, es ist keine Zeitenwende und sie ist eine Wende zur Demokratie. Es ist völlig normal, dass auch im deutschsprachigen Raum rechtskonservative, rechtsliberale und patriotische Parteien die Regierungschefs stellen werden. Bald – sehr bald – werden wir den Wählerwillen umsetzen können.“

Zum Schluss seiner Rede wurde der Ton des FP-Landesparteiobmanns emotional und grundsatzorientiert: „Normalität, Bodenhaftung, Handschlagqualität und der unbändige Einsatz für Österreich und unsere Kinder – ganz einfach gesagt: die Liebe zu unserer schönen Heimat – das treibt uns an.“ Mit einem eindringlichen Appell beendete Haimbuchner seine Rede: „Wir haben nur einmal eine Heimat, ein Oberösterreich und dieses Österreich – schauen wir darauf!“

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Fotocredit: FPÖ OÖ

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(schluss) bgt

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