ORF-Programmschwerpunkt zum Weltfrauentag 2026
In ORF 1, ORF 2, ORF III und 3sat, auf ORF ON sowie im ORF TELETEXT
Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2026 startet der ORF bereits im Februar mit einem umfangreichen TV-Programmschwerpunkt: ORF 1, ORF 2, ORF III und 3sat zeigen Beiträge, Reportagen, Dokumentationen und Spielfilme über couragierte Frauen und außergewöhnliche Persönlichkeiten. Auch das ORF.at-Netzwerk, ORF ON und der ORF TELETEXT widmen sich dem Schwerpunkt im Rahmen der aktuellen Berichterstattung sowie mit Video-Kollektionen.
„Universum History“, „Menschen & Mächte“, „kreuz und quer“, „WELTjournal“ und „WELTjournal +“ mit Dokumentationen und Reportagen über couragierte Frauen
Deutschland 1923. Die Menschen leiden unter den Folgen des Ersten Weltkriegs, die politischen Verhältnisse sind instabil: idealer Nährboden für Hitlers nationalsozialistische Bewegung. In dieser Zeit schleicht sich die 24-jährige Paula Schlier undercover in die Redaktion des „Völkischen Beobachters“, dem Kampfblatt der NSDAP, ein – und gerät mitten in einen Staatsstreich. Sie dokumentiert, wie Hitler die Instabilität des Landes und die Not der Menschen für seine Zwecke nutzt. „Universum History“ zeichnet in „Undercover zwischen Nazis – Der Hitlerputsch und Paula Schlier“ (27. Februar, 22.35 Uhr, ORF 2) die dramatischen Erlebnisse und Verdienste dieser couragierten Frau nach. „Universum History: Ein Leben in Schutt und Asche – Trümmerfrau in Dresden“ (27. Februar, 23.20 Uhr, ORF 2) gibt Einblicke in den Alltag einer Trümmerfrau, der wenig mit den glorifizierenden Klischees vom Wiederaufbau gemein hat.
Mehr als eine Million Frauen in Österreich sind älter als 60, in der Öffentlichkeit präsent sind sie – ganz im Gegensatz zu vielen Männern in dem Alter – hingegen wenig. Warum das so ist und welchen Herausforderungen sie in einer Gesellschaft begegnen, die zunehmend auf Jugend als Ideal setzt, beleuchtet die „kreuz & quer“-Neuproduktion „Nicht jung – Nicht leise“ (3. März, 23.05 Uhr, ORF 2) von Anna Katharina Wohlgenannt.
In „WELTjournal: Afghanistans Frauen – das Ende der Menschenrechte“ (4. März, 22.30 Uhr, ORF 2) kommen afghanische Frauen im Alter von 17 bis 70 Jahren zu Wort, die noch bessere und freiere Zeiten erlebt haben. Sie erzählen ihre persönliche Geschichte, sprechen über ihre Ängste unter dem Taliban-Regime und kommentieren die Entwicklung ihres Landes. Seit der Rückkehr der Taliban an die Macht werden Frauen in Afghanistan systematisch aus Bildung, Beruf und öffentlichem Leben gedrängt. Schritt für Schritt verlieren sie grundlegende Rechte. „WELTjournal +: Frauen unter den Taliban – Funken des Widerstands“ (4. März, 23.25 Uhr, ORF 2) begleitet mutige Frauen in Afghanistan, die trotz Gefahr und Unterdrückung entschlossen für Freiheit, Bildung und Selbstbestimmung eintreten. Ihre leisen, aber kraftvollen Aktionen zeigen, dass Widerstand auch im Verborgenen wachsen kann.
Frauen spielten in der Französischen Revolution eine bedeutende Rolle. Doch warum sind sie in Vergessenheit geraten? Und was wurde aus ihren Forderungen? Die neue „Universum History“-Dokumentation „Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit – Heldinnen der Französischen Revolution“ (6. März, 22.35 Uhr, ORF 2) von Mathieu Schwartz und Émelie Valentin wirft ein Schlaglicht auf die Revolutionärinnen von 1789.
„Prisma“ zeigt mit „Von Jerusalem nach Hohenems: Die neue Chefin des Jüdischen Museums“ (7. März, 16.45 Uhr, ORF 2) ein Porträt von Eva Maria Kaiser: Mit Anfang April tritt die neue Leiterin des Jüdischen Museums Hohenems ihr Amt an – Irene Aue-Ben-David übernimmt die Agenden von Hanno Loewy, der das Museum zwei Jahrzehnte geprägt hat. Die in Hildesheim geborene Historikerin gilt als Expertin für deutsch-jüdische Geschichte, hat mehr als 20 Jahre in Israel gelebt und dort zuletzt das Leo Baeck Forschungsinstitut in Jerusalem geleitet. Die Findungskommission hat ihre Führungsqualitäten, ihr analytisches Denken und ihre kommunikative Stärke hervorgehoben.
Mädchen in der erzkonservativen Unterschicht in Pakistan leben in strengen Hierarchien. „kreuz und quer reportage“ (8. März, 12.30 Uhr, ORF 2) zeigt dazu Rosa Lyons Beitrag „Die mutigen Frauen von Karachi“.
Die „Menschen & Mächte“-Neuproduktion „Das Kino der Frauen“ (11. März, 22.30 Uhr, ORF 2) von Heidi Neuburger porträtiert jene Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg das Kino unter die Bevölkerung gebracht und damit auch das Tor zu einem neuen Lebensgefühl aufgemacht haben. Dass die meisten Kinos nach 1945 von Frauen betrieben wurden, ist in der kollektiven Geschichte Österreichs verloren gegangen. Der Film erzählt auch die Geschichte von der Vertreibung weiblicher Kino-Macherinnen – und die Fortführung genau jener Institutionen, wieder durch Frauen.
Publikumslieblinge Adele Neuhauser und Birgit Minichmayr in Filmpremiere und Spieldokumentation
Adele Neuhauser ist anlässlich des diesjährigen Weltfrauentags in drei ORF/BR-Spielfilmen des bewährten Kreativteams bestehend aus Regisseur Dirk Kummer und Drehbuchautor Uli Brée zu sehen: Nach dem Dacapo „Faltenfrei“ (21. Februar, 11.00 Uhr, ORF 2) mit Neuhauser als egozentrischer Star-Autorin und Beauty-Ikone zeigt sich der Publikumsliebling im gleichnamigen Dacapo „Ungeschminkt“ (4. März, 20.15 Uhr, ORF 2), wenn die Geschichte von Josefa, die früher einmal Josef hieß, und den Menschen, die sie lieben, erzählt wird. In der ORF-Premiere von „Makellos – Eine kurze Welle des Glücks“ (11. März, 20.15 Uhr, ORF 2) schlüpft sie in die Rolle von Constanze, die sich in ihrer Ehe vernachlässigt fühlt und daher einen ungewöhnlichen Schritt wagt. Was als harmloser Rat ihrer besten Freundin beginnt, führt sie zu dem von Manuel Rubey gespielten Callboy Ricardo, der ihr Leben auf den Kopf stellt. Am 8. März zeigt ORF 1 um 21.55 Uhr das mitreißende Drama „Call Jane“ als ORF-Premiere: Im Amerika der 1960er Jahre ermöglicht eine Gruppe engagierter Frauen, Schwangerschaftsabbrüche durchführen zu lassen, und rettet damit vielen Frauen das Leben. In der Verfilmung nach wahren Begebenheiten spielen u. a. Elizabeth Banks und Sigourney Weaver. Birgit Minichmayr verkörpert in der ORF-Premiere von Anja Salomonowitz’ ORF-kofinanzierter Spieldokumentation „Mit einem Tiger schlafen“ (15. März, 23.05 Uhr, ORF 2) die österreichische Ausnahmemalerin Maria Lassnig.
Kultur zum Weltfrauentag in ORF 2: Mit Dokumentationen, Porträts und „kulturMONTAG“-Schwerpunkt
Insgesamt sieben Kulturdokumentationen über außergewöhnliche Frauenpersönlichkeiten bzw. die Rolle von Frauen in der Gesellschaft stehen im Rahmen des ORF-Schwerpunkts zum Weltfrauentag in ORF 2 auf dem Programm.
Etwa die „dokFilm“-Premiere „Miss-represented – Das Frauenbild im italienischen Fernsehen“ (Sonntag, 22. Februar, 23.05 Uhr), die anhand von Archivmaterial aus acht Jahrzehnten die Geschichte der (Dar-)Stellung von Frauen in Italiens Gesellschaft sowie deren zähen sozialen Wandel beleuchtet. „Wenn Frauen Männer werden müssen – Burrneshas in Albanien“ (Sonntag, 1. März, 23.05 Uhr) lautet der Titel einer weiteren „dokFilm“-Premiere, in der sechs „Burrnesha“ genannte Frauen in den Bergen Nordalbaniens ihre bewegenden Lebensgeschichten erzählen: In ihrer streng patriarchalen Gesellschaft übernehmen sie Männerrollen und verzichten auf Ehe, Sexualität sowie Kinder, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
„Proserpina – Die sexualisierte Gewalt in der Kunst“ (Montag, 2. März, 23.15 Uhr) steht im Mittelpunkt der erstmals vom „kulturMONTAG“ präsentierten gleichnamigen Dokumentation: Der Film thematisiert die immer wiederkehrende stilisierte Darstellung von Gewalt gegen Frauen in der Kunstgeschichte, die einen dunklen Schatten auf die Wahrnehmung von Weiblichkeit und Macht wirft. Davor widmet sich auch das „kulturMONTAG“-Magazin (22.30 Uhr) starken und kreativen Frauen: So berichtet die Sendung u. a. über die Ausstellung „The Woman Question 1550 – 2025“ im Warschauer Museum of Modern Art, bei der nur weibliche Kunst – von Artemisia Gentileschi bis Yoko Ono – gezeigt wird. Weiters ist ein Filmporträt der polnischen Künstlerin Dorota Masl̸owska geplant. Außerdem geht es um Regisseur Adrian Goigingers derzeit auf der Berlinale laufendes Drama „Vier minus drei“: Die vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Produktion basiert auf dem realen Schicksal der Autorin Barbara Pachl-Eberhart, die mit einem Schlag durch einen Unfall ihren Mann und ihre beiden Kinder verlor und sich selbst wiederfinden konnte.
Die „kulturMATINEE“ am Weltfrauentag, Sonntag, 8. März, würdigt zwei besondere Frauenpersönlichkeiten der Klassikwelt: Zu sehen ist zunächst als ORF-Premiere „Brigitte Fassbaender – Ein Portrait der legendären Sängerin und Regisseurin“ (9.05 Uhr), danach die Dokumentation „Die Dirigentin Simone Young. ‚Nennt mich nicht Maestra‘“ (10.00 Uhr) anlässlich des 65. Geburtstags der australischen Künstlerin. Am Abend stellt die „dokFilm“-Premiere „Liza Minnelli, Erbin einer Hollywood-Dynastie“ (23.05 Uhr) anlässlich deren 80. Geburtstags ins Rampenlicht.
Der „kulturMONTAG“ erinnert an „Alice Guy – Die vergessene Filmpionierin“ (9. März, 23.15 Uhr). Die erstmals im ORF gezeigte Dokumentation begibt sich auf die Spuren der in Vergessenheit geratenen ersten Regisseurin der Filmgeschichte: Die visionäre Französin war zugleich Wegbereiterin des erzählenden Kinos und beschritt als erste weibliche Produzentin und Studioleiterin der USA mit mutigen Entscheidungen ganz neue Wege.
„Guten Morgen Österreich“ und „Studio 2“ zum Weltfrauentag
„Guten Morgen Österreich“ stellt in der Woche vor dem 8. März, jeweils ab 6.30 Uhr in ORF 2, erfolgreiche Frauen aus verschiedenen Bereichen vor: Am Montag ist Doris Schmidauer, Ehefrau von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, zu Gast, schildert ihr Leben als „First Lady“ und erklärt, warum ihr soziales Engagement wichtig ist und welche Projekte sie unterstützt. An den folgenden Tagen werden Frauen aus Kultur, Sport und Wirtschaft über ihre Aufgaben und Herausforderungen erzählen. Am Freitag ist Barbara Blaha im Studio bei Eva Pölzl: Die Leiterin des Momentum Instituts erklärt, warum es noch immer engagierte Feministinnen wie sie braucht.
Auch „Studio 2“ widmet sich ab 2. März jeweils um 17.30 Uhr in ORF 2 dem Weltfrauentag: Die italienische Sängerin Fausta Gallelli lebt seit vielen Jahren in Österreich, sie ist der Liebe wegen ins Burgenland gezogen. Mit ihrem neuen Duett „ti prego“, das sie mit der aus Panama stammenden Sängerin Emely Myles singt, will sie Licht in dunkle Zeiten bringen (2. März). Rechtsanwältin Dr. Melany Buchberger-Golabi spricht am 3. März im Studio über Arbeitsrecht, Gleichbehandlung und Lohntransparenz. Welche Rechte haben Frauen bei Ungleichbehandlung und wie sieht es mit gesetzlichen Verankerungen von Frauenquoten in Unternehmen aus? Sängerin Valerie Sajdik räumte 2008 bei den Amadeus Music Awards ab. Valerie ist Mutter von zwei Kindern und lebt in Frankreich und Wien. Sie hat ihr Repertoire erweitert, singt französische Lieder, aber auch Hits wie „Mensch“ von Herbert Grönemeyer oder „Ein bisschen Frieden“ von Nicole. In ihrem Roman „LAHEA“ entwirft Lisa-Viktoria Niederberger eine Welt, in der die Frauen das Sagen haben und die Gesellschaftsstrukturen, wie wir sie kennen, völlig aufgebrochen sind. „Studio 2“ besucht die Autorin am 4. März in Linz. „Vier minus drei“ ist der Film zum gleichnamigen Buch von Barbara Pachl-Eberhart, in dem sie einst den Verlust ihres Mannes und ihrer zwei Kinder durch einen Unfall verarbeitet hat. „Studio 2“ lädt die Autorin und die Schauspielerin Valerie Pachner, die sie im Film verkörpert, am 5. März ins Studio. Außerdem: Die Oberösterreicherin Hermi Kürmer ist eine der ersten Frauen gewesen, die den Busführerschein in den 80-er Jahren gemacht hat. Kein leichter Job, wie sie im Interview erzählt. Elisabeth Cinatl kennt als Vorstandsvorsitzende des Netzwerks österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen und Vorsitzende des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) die Ängste und Nöte von Frauen, die in ihren Beziehungen von Männergewalt betroffen sind, aus nächster Nähe. Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat viele Formen. Elisabeth Cinatl informiert am 6. März, welche Hilfsangebote es in Österreich für betroffene Frauen und Mädchen gibt. Jaqueline Scheiber ist eine der markantesten literarischen Stimmen ihrer Generation. Die Sozialarbeiterin, Podcasterin und Feministin verbindet in ihren Büchern persönliche Erfahrung mit gesellschaftlicher Analyse und einer klaren, unverwechselbaren Sprache – sie ist ebenfalls am 6. März zu Gast im Studio.
Weltfrauentag in ORF III: Spielfilme, „zeit.geschichte“-Dokus, Porträts sowie Konzerte aus Staatsoper und Globe Wien
Am Freitag, dem 6. März, präsentiert ORF III anlässlich des Weltfrauentags einen dreiteiligen Spielfilmabend mit herausragenden Produktionen im Zeichen starker Frauenfiguren: Das Drama „Hanne“ mit Iris Berben (20.15 Uhr) erzählt von Aufbruch und Selbstbestimmung einer Frau im Ausnahmezustand, gefolgt von „Einmal so wie ich will“ mit Senta Berger (21.50 Uhr) über einen späten Neuanfang, und Marie Kreutzers „Der Boden unter den Füßen“ (23.25 Uhr) mit Valerie Pachner – das vielfach preisgekrönte Porträt einer Frau am Wendepunkt.
Am Weltfrauentag, Sonntag, dem 8. März, beleuchtet ORF III in der „zeit.geschichte“-Dokumentation „Kampf der Frauen – Anfänge der Frauenbewegung in Österreich“ (8.30 Uhr) die harten Lebensrealitäten um 1900 und das Engagement von Pionierinnen wie Adelheid Popp. Eine weitere „zeit.geschichte“-Produktion erinnert an „Hella Pick – Zeitzeugin und Journalistenlegende“ (9.15 Uhr), die nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten 1939 in Großbritannien internationale Geschichte aus nächster Nähe erlebte. Auf das einstimmende Porträt „Unsere Wiener Staatsoper“ (11.00 Uhr) folgt ein besonderes Konzert zum Weltfrauentag aus dem Ersten Haus am Ring: Unter dem Titel „RISE“ (11.30 Uhr) wird das Opernhaus zur Bühne für weibliche Stärke, Solidarität und Zusammenhalt. Als Zeichen für alle Frauen, die ihre Stimmen nicht erheben dürfen, lassen rund 2.000 Sängerinnen bei diesem Benefizevent ihre Stimmen erklingen. Der Audience Choir wird angeführt von der kanadischen Singer-Songwriterin Rachelle Jeanty, weiters mit dabei sind Popsängerin Christina Stürmer, Staatsopern-Ensemblemitglied Ilia Staple, die junge iranische Sängerin Vazista, Violinistin Lidia Baich u. v. m. Danach würdigt ORF III mit dem zeit.geschichte“-Porträt „Filmlegenden – Romy Schneider“ (12.55 Uhr) und „Romy – der Film“ (13.40 Uhr) die österreichische Schauspielerin. Um „Eine Liebe für den Frieden – Bertha von Suttner und Alfred Nobel“ (15.30 Uhr) dreht sich das anschließende gleichnamige Historiendrama: Birgit Minichmayr spielt die österreichische Friedensverfechterin, die den schwedischen Erfinder (Sebastian Koch) zur Stiftung des nach ihm benannten Preises anregt.
Seinen Schwerpunkt zum Weltfrauentag lässt ORF III mit zwei besonderen Events der von der Wiener Singer-Songwriterin Virginia Ernst begründeten Konzertreihe #WEARE – STARKE STIMMEN, STARKE FRAUEN ausklingen. Am Donnerstag, dem 12. März. steht mit „Starke Stimmen, Starke Frauen – Die Show zum Weltfrauentag“ (23.05 Uhr) die Aufzeichnung des diesjährigen Konzerts aus dem Globe Wien auf dem Programm: Von Kabarett bis Popmusik versammeln sich dort zahlreiche prominente Künstlerinnen und Künstler – sowie als Special Guests Michael Niavarani und das SIMPL-Ensemble. Es moderieren Silvia Schneider und Markus Freistätter. Eine Woche später, am Donnerstag, dem 19. März, zeigt ORF III mit „Starke Stimmen, Starke Frauen – Das Konzert zum Weltfrauentag“ (23.10 Uhr) die heurige Veranstaltung in der Oper Graz: Der Einladung der Schick Sisters leisten zahlreiche österreichischen Künstlerinnen Folge, um der Vielfalt der weiblichen Kulturszene Sichtbarkeit zu geben – darunter die Kernölamazonen, der Chor Sosamma, Virgina Ernst, Maria Bill, Anna-Sophie sowie als Special Guests Monika Ballwein und Caro Fux. Unterstützt werden die Damen von der Kultband OPUS mit ihrem Welthit „Live is Life“, Moderatorin des Abends ist ORF-Steiermark-Programmchefin Sigrid Hroch.
3sat-Programmakzent zum Weltfrauentag
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März zeigt 3sat von Dienstag, dem 3., bis Montag, den 9. März, ein ausgewähltes Programm, darunter Dokumentationen zur Lebenswirklichkeit von Frauen und ihren Kampf um Gleichberechtigung sowie eine feministische Inszenierung der Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ (7. März, 20.15 Uhr) aus der Volksoper Wien. Auf dem Programm stehen die „Universum History“-Produktion „Aufstand im Bordell – Frauenhandel um 1900“ (3. März, 22.25 Uhr), weiters die Dokus „Kampf der Frauen – Anfänge der Frauenbewegung in Österreich“ (3. März, 23.15 Uhr) und „Anders krank, warum wir Frauenmedizin brauchen“ (5. März, 22.55 Uhr), der Fernsehfilm „Käthe Kruse“ (6. März, 20.15 Uhr), der Dokumentarfilm „Woman“ (9. März, 22.25 Uhr) und „Soundcheck Österreich: Starke Stimmen, Starke Frauen – Die Show zum Weltfrauentag“ aus dem Globe Wien vom März 2023 (9. März, 2.10 Uhr).
Der Weltfrauentag im ORF.at-Netzwerk und im ORF TELETEXT
Das ORF.at-Netzwerk widmet sich dem Weltfrauentag im Rahmen der aktuellen Berichterstattung, beleuchtet Problemfelder bei Gleichstellung und Frauenrechten und informiert über Veranstaltungen und Initiativen. ORF ON bringt die Sendungen des TV-Schwerpunkts sowohl live als auch on demand (eigene Videokollektion), in einem Videoarchiv sind darüber hinaus Porträts und Errungenschaften weiblicher Persönlichkeiten Thema. Auch der ORF TELETEXT informiert über den Weltfrauentag und Veranstaltungen.
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