FPÖ – Maier: „Polizei zunehmend im Visier von Gewalt – ÖVP-Innenminister muss endlich aktiv werden“

„FPÖ fordert konsequente Maßnahmen zum Schutz der Polizei“

Mit deutlichen Worten reagierte heute der freiheitliche stellvertretende Sicherheitssprecher NAbg. Reinhold Maier auf die kürzlich veröffentlichten Zahlen zu schwer verletzten Exekutivbediensteten in Österreich. „Die Statistik spricht eine klare Sprache: Der Polizeiberuf ist gefährlicher denn je. Im Jahr 2023 wurden österreichweit 177 Exekutivbedienstete schwer verletzt, 2024 lag die Gesamtzahl bei 158 Schwerverletzten. Besonders alarmierend ist jedoch der Blick auf das abgelaufene Jahr. Von Jänner bis September 2025 wurden bereits 154 Polizisten schwer verletzt. Damit haben die Zahlen nach nur neun Monaten nahezu das Niveau der gesamten Vorjahre erreicht. Das ist ein deutliches und ernstzunehmendes Warnsignal“, betonte Maier.

„Diese Entwicklung zeigt klar, dass der Respekt gegenüber der Staatsgewalt zunehmend schwindet. Unsere Beamten stehen bei Einsätzen, Demonstrationen, Festnahmen und eskalierenden Konfliktsituationen an vorderster Front. Dass sie dabei immer häufiger schwer verletzt werden, ist eine höchst alarmierende Entwicklung, der endlich mit Entschlossenheit begegnet werden muss“, erklärte Maier.

Ein besonderes Augenmerk legt Maier auf die Situation in seinem Heimatbundesland, der Steiermark: „Die Steiermark zählt seit Jahren zu den traurigen Spitzenreitern. 2023 wurden hier 74 Exekutivbedienstete schwer verletzt, 2025 waren es bis September bereits 31. Das ist einer der höchsten Werte im Bundesvergleich und in keiner Weise akzeptabel“, so Maier.

Auch Niederösterreich verzeichnete 2025 mit 40 schwer verletzten Beamten einen Höchstwert. Tirol und Wien sind ebenfalls dauerhaft stark betroffen. „Diese Zahlen sind kein statistischer Zufall, sondern Ausdruck einer zunehmenden Belastung und konkreten Gefährdung unserer Polizei“, stellte Maier fest und richtete einen klaren Appell an den ÖVP-Innenminister: „Es reicht nicht, die Zahlen zur Kenntnis zu nehmen. Karner muss endlich handeln und für mehr Schutz, bessere Ausrüstung, ausreichend Personal und eine klare politische Rückendeckung für unsere Exekutive sorgen. Unsere Polizistinnen und Polizisten haben ein Recht auf Sicherheit im Dienst.“

„Wer tagtäglich für die Sicherheit der Bevölkerung einsteht, darf nicht selbst zum Opfer werden. Die steigenden Zahlen schwer verletzter Beamter sind ein unübersehbares Alarmsignal. Jetzt ist entschlossenes Handeln notwendig, im Interesse unserer Polizei und im Interesse ganz Österreichs“, betonte Maier.

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: presse-klub@fpk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.

This website stores cookies on your computer. These cookies are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to to opt-out of any future tracking, a cookie will be setup in your browser to remember this choice for one year.

Accept or Deny