Pochtler zu Mercosur-Abkommen: Entscheidung der EU-Kommission „goldrichtig“

Europa gewinnt dadurch neue Partner in schwierigen Zeiten – Österreich verdient nach wie vor den Großteil seines Wohlstandes im Export

Als „goldrichtig“ bezeichnete der Präsident der IV-Wien, Christian C. Pochtler, die heutige Ankündigung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, das Mercosur-Handelsabkommen vorläufig anzuwenden, nachdem sowohl Uruguay als auch Argentinien dieses am Donnerstag ratifiziert hatten. Die Verzögerung der finalen Ratifizierung in Europa durch das EU-Parlament hatte der Präsident zuvor bereits als „unverständlich“ bezeichnet: „Gerade in diesen wirtschaftlich so herausfordernden Zeiten muss sich Europa nach Kräften um neue Handelspartner in der ganzen Welt bemühen.“ Es sei sehr erfreulich, dass Europa hier endlich im eigenen, gesamtwirtschaftlichen und industriestrategischen Interesse handelt. „Der Beschluss der Kommission, das Abkommen nun zumindest vorläufig anzuwenden, wird in der gesamten exportorientierten Industrie unseres Kontinents zu einem kollektiven Aufatmen führen“, so Pochtler. Österreich verdiene nach wie vor den größten Teil seines Wohlstandes im Export, daher seien Freihandelsabkommen im zentralen Interesse Österreichs. Er habe daher wiederholt kritisiert, dass „eine solche Chance für unsere exportierende heimische Industrie nicht auf dem Altar von populistisch aufgeblasenen Scheininteressen einzelner Gruppen geopfert werden darf“, so der Präsident abschließend.

Industriellenvereinigung Wien
Mag. Martin Amor
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