WBNÖ Ecker: Neue NÖ Bauordnung tritt in Kraft. Wichtiger Schritt für leistbareres Bauen und Sanieren
Mit 1. März tritt die novellierte NÖ Bauordnung in Kraft und bringt damit wichtige Erleichterungen für Bauen und Sanieren in Niederösterreich. Die Reform geht auf eine Initiative des Wirtschaftsbundes NÖ (WBNÖ) und des NÖAAB in Zusammenarbeit mit dem VPNÖ-Landtagsklub zurück. Über 100 Stellungnahmen wurden eingearbeitet.
„Unsere Unternehmen aber auch unsere Häuslbauer brauchen Platz zum Arbeiten und sicher keine bürokratischen Hürden. Bei dieser Reform zählt der gesunde Hausverstand: Sanieren statt Versiegeln. Ich stehe aus vollster Überzeugung dafür, dass wir unnötigen Bürokratie Ballast abwerfen, wo es nur geht. Und genau das tun wir hier“, betont WKNÖ PRÄSIDENT WBNÖ LANDESGRUPPENOBMANN WOLFGANG ECKER.
Die wesentlichen Änderungen im Überblick:
* SANIERUNGEN ERLEICHTERT: Wenn das ursprüngliche Sicherheitsniveau erhalten bleibt, entfällt die Pflicht, das Gebäude auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Gewisse Vorgaben wie Belichtung oder Schallschutz werden komplett gestrichen. Die Einhaltung wird durch befugte Fachleute bestätigt.
* WIEDERAUFBAU BESTEHENDER GEBÄUDE: Bestehende Gebäude können in ihrer Form wiedererrichtet werden, auch wenn sie heutigen Normen nicht mehr entsprechen.
* WENIGER ANZEIGE- UND BEWILLIGUNGSPFLICHTEN: Mehr Bauvorhaben werden bewilligungsfrei, etwa Außenjalousien, Rollläden, Markisen und Sonnensegel.
* WICHTIG FÜR BETRIEBE: Nutzungsänderungen werden deutlich einfacher, zum Beispiel wenn aus einem Lager ein Büro wird oder ein Gebäude aufgestockt wird. Die Erleichterungen gelten für Gebäude, die vor Februar 2015 bewilligt wurden. Die Stellplatzverpflichtung entfällt bei Gebäuden, deren Baubewilligung mindestens 20 Jahre zurückliegt.
Vereinfachte Verfahren erleichtern Privatpersonen und Betrieben die Umsetzung von Projekten. Gleichzeitig stärkt die Möglichkeit, Bestandsgebäude einfacher zu sanieren, die Ortskerne und trägt zu einem sparsamen Umgang mit Boden bei.
„Ich möchte, dass unsere Betriebe und Unternehmerinnen/Unternehmer mit voller Kraft investieren können. Weniger Vorschriften, schnellere Verfahren, das ist der richtige Weg. Diese Reform zeigt: Wir können Entbürokratisierung konkret umsetzen“, so ECKER abschließend.
Wirtschaftsbund Niederösterreich
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