Minister Hanke: „Weltraumtechnologie made in Austria für mehr Flugsicherheit“
Erneutes Beispiel für Österreichs Innovationskraft; Österreichs ESA-Beitrag wirkt
Im Herbst 2025 sorgten Berichte rund um eine mutmaßlich absichtlich herbeigeführte Störung des satellitenbasierten Navigationssystems bei einem Flug von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für Aufsehen. Dieser Zwischenfall rückte zwei akute Gefahren für die moderne Luftfahrt in das öffentliche Bewusstsein: Spoofing und Jamming.
Das Weltraumunternehmen GATE Space tritt nun an, mit einem in Österreich entwickelten Satelliten eine Lösung für dieses Problem zu finden. GATE Space entwickelt hochpräzise chemische Antriebssysteme, die Satelliten eine präzise und flexible Steuerung im Orbit ermöglichen. Im Rahmen des Projekts “BEACONSAT” hebt die Technologie von GATE Space im Februar 2027 mit einer SpaceX Falcon9 Rakete ins All ab.
Die Triebwerke wurden am Standort am Flughafen Wien in über 8.000 erfolgreichen Heißlauftests unter atmosphärischen Bedingungen und in einer der modernsten und leistungsstärksten Vakuumkammern Europas getestet. Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) unterstützte das Unternehmen über das Austria Wirtschaftsservice (aws) mit Förderungen in Höhe von rund 750.000 Euro.
Für Bundesminister Peter Hanke, der GATE Space am Flughafen Wien einen Besuch abstattete, ist GATE Space ein Paradebeispiel für Österreichs Innovationskraft. “GATE Space wurde 2022 von Absolventen der TU Wien gegründet und zählt heute zu den am schnellsten wachsenden New-Space-Akteuren Europas. Das Team rund um Geschäftsführer Moritz Novak hat es mit einer gehörigen Portion Ideenreichtum, Mut und wirtschaftlichem Geschick ganz nach oben geschafft. Nun leistet es mit der Teilnahme am Projekt BEACONSAT auch einen wichtigen Beitrag, um Lösungen gegen Spoofing und Jamming zu finden und damit für eine sichere Luftfahrt zu finden. Für mich als Bundesminister für Innovation, Infrastruktur, Luftfahrt und Weltraum gleich aus mehreren Gründen ein enorm wichtiges Thema”.
Hanke erinnerte in diesem Zusammenhang an die Erhöhung des österreichischen Beitrags zur ESA: “Trotz der budgetären schwierigen Lage ist es gelungen, durch Umschichtungen in meinem Ministerium den Beitrag von 260 auf 340 Mio. Euro zu erhöhen. Verbunden mit der Industriestrategie, in der Welt- und Luftfahrttechnologien als eine von neun Schlüsseltechnologien und Stärkefelder enthalten sind, ist das eine gezielte Unterstützung für eines der am stärksten wachsenden Wirtschaftsfelder unseres Landes.”
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Mag.a. Kleo Kraft
+43 1 711 62-65 8116
kleo.kraft@bmimi.gv.at
www.bmimi.gv.at
GATE Space
Moritz Novak
+43 660 3420250
moritz.novak@gate.space
www.gate.space
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