ÖVP – Ofner/Hammerer ad Jedmayer: SPÖ darf Hilfeschrei von Schülern nicht länger ignorieren
Die jüngsten Berichte über die dramatische Situation rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße zeigen in erschütternder Klarheit, wie sehr sich die Drogenproblematik im Umfeld des Gürtels zugespitzt hat. Der offene Brief von Schülerinnen und Schülern der AHS Flora Fries in Rudolfsheim-Fünfhaus an SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig, der nun medial öffentlich geworden ist, macht deutlich, dass es längst nicht mehr um abstrakte Sicherheitsfragen geht, sondern um konkrete Angst, Bedrohung und einen zunehmend unsicheren Schulweg für Kinder und Jugendliche.
„Seit Jahren verschärft sich die Situation rund um die U6 Gumpendorfer Straße. Wir haben wiederholt auf diese Entwicklung hingewiesen und konkrete Maßnahmen eingefordert. Dennoch schaut die SPÖ weiter weg. Wenn Schülerinnen und Schüler öffentlich Alarm schlagen müssen, ist eine rote Linie überschritten. Unsere Vorschläge liegen seit Langem auf dem Tisch. Ich kann daher nur eindringlich appellieren: Herr Bürgermeister, übernehmen Sie Verantwortung und schützen Sie unsere Kinder“, zeigt sich Felix Ofner, Bezirksparteiobmann der Volkspartei Rudolfsheim-Fünfhaus, tief besorgt.
Auch Gerhard Hammerer, Obmann der Volkspartei Mariahilf, übt scharfe Kritik am Umgang der SPÖ-Neos-Stadtregierung mit den Sorgen der Betroffenen: „Die SPÖ verweigert bisher den Dialog mit den Menschen vor Ort, obwohl dieser mehrfach zugesagt wurde. Nach wie vor warten wir auf das für Ende 2025 (!) von Drogenkoordinator Ewald Lochner zugesagte mittel- bis langfristige Konzept zur Entlastung des Jedmayer-Grätzels, auch die versprochene Anrainerversammlung hat bis dato noch nicht stattgefunden. Statt Lösungen gibt es Schweigen und Verzögerung. Die Menschen im Grätzel und jene, die die Station täglich nutzen, werden damit allein gelassen.“
Abschließend halten Ofner und Hammerer fest: „Es braucht jetzt entschlossenes Handeln statt weiterer Ankündigungen. Kinder dürfen auf ihrem Schulweg nicht mit Angst konfrontiert sein, Eltern dürfen nicht um die Sicherheit ihrer Kinder bangen müssen. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung ist gefordert, endlich wirksame Maßnahmen umzusetzen und Verantwortung für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum zu übernehmen.“
Die Volkspartei hat wiederholt ein konkretes 5-Punkte-Paket für mehr Sicherheit und Ordnung vorgelegt:
* Alkoholverbotszone im Bereich der U6-Station, um den öffentlichen Raum sicherer und sauberer zu machen.
* Permanenter Sicherheitsdienst der Wiener Linien mit sichtbarer Präsenz in der U6-Station.
* Einrichtung von Schutzzonen zum besseren Schutz von Passanten und Anrainern.
* Regelmäßige Reinigung und Instandhaltung, insbesondere in Parks und im Umfeld der U-Bahn-Stationen.
* Installation von Notrufsäulen und Videoüberwachung für rasche Hilfe und mehr Sicherheit im Ernstfall.
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