Hanke und Schumann begrüßen ÖBB-Aktion für einkommensschwache Senioren
Ab 15. April profitieren über 100.000 Seniorinnen und Senioren mit Ausgleichs- oder Ergänzungszulage von zwei Gutscheinen der Österreichischen Bundesbahnen.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen einen wichtigen Schritt gegen Mobilitätsarmut. Ab dem 15. April 2026 stehen über 100.000 Seniorinnen und Senioren, die das 65. Lebensjahr erreicht und Anspruch auf Ausgleichs- oder Ergänzungszulage haben, zwei kostenlose Gutscheine für das ÖBB-Angebot zur Verfügung. Ziel ist es, vor allem auch älteren Menschen mit geringem Einkommen soziale Teilhabe und leistbare Mobilität in ganz Österreich zu ermöglichen.
Mobilitätsminister Peter Hanke dazu: „Die Bahn ist das Rückgrat einer klimafreundlichen und sozialen Mobilitätspolitik. Die Bundesregierung und die ÖBB investieren nicht nur in den Ausbau der Infrastruktur, sondern auch in faire und sozial ausgewogene Preise. Das ist mir ein besonderes Anliegen, denn soziale Gerechtigkeit heißt auch Mobilitätsgerechtigkeit. Wer wenig Einkommen hat, darf nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Ein Besuch bei den Enkeln, ein Treffen mit Freunden oder ein Ausflug in eine andere Region Österreichs – all das soll keine Frage des Geldbörserls sein.“
Sozialministerin Korinna Schumann ergänzt: „Seniorinnen und Senioren haben ihr Leben lang gearbeitet und unseren Wohlstand mitaufgebaut. Jene mit einer niedrigen Pension überlegen heute sehr genau, ob sie sich eine Reise überhaupt leisten können. Es ist unsere Verantwortung, ihnen im Alter ein würdevolles und aktives Leben zu ermöglichen. Mobilität ist ein Grundbedürfnis und Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Mit den Bahngutscheinen wird ein konkretes Angebot geschaffen, das Reisen innerhalb Österreichs auch für diese Gruppe möglich macht.“
ZWEI KOSTENLOSE FAHRTEN DURCH GANZ ÖSTERREICH
Seniorinnen und Senioren sind von der hohen Teuerung der vergangenen Jahre besonders betroffen. Steigende Kosten für Wohnen, Energie und Lebensmittel schränken finanzielle Spielräume massiv ein. Für viele ist es kaum möglich, regelmäßig zu verreisen, Verwandte in anderen Bundesländern zu besuchen oder einen kleinen Urlaub im eigenen Land zu unternehmen. Umso wichtiger ist es, dass die ÖBB mit derartigen Angeboten auch einkommensschwachen Personen für niederschwellige Mobilität begeistern.
Ab 15. April 2026 können anspruchsberechtigte Seniorinnen und Senioren an den ÖBB-Personenkassen zwei Gutscheine für eine Fahrt im ÖBB-Netz in ihr Kundenkonto hinterlegen lassen beziehungsweise gleich eine Reise buchen. Die Gutscheine gelten für Fahrten mit ÖBB-Tickets innerhalb Österreichs, wobei mindestens ein Teil der Reise mit einem Fernverkehrszug – Railjet, Eurocity, Intercity oder Interregio – gefahren werden muss. Damit wird es möglich, beispielsweise gratis eine Reise zu Verwandten zu unternehmen oder einen Tagesausflug nach Graz, Klagenfurt, Wien, Salzburg oder Innsbruck zu machen. Die Aktion läuft bis zum 15. April 2027. Anspruchsberechtigt sind alle Seniorinnen und Senioren, die aufgrund ihres geringen Einkommens eine Ausgleichs- oder Ergänzungszulage beziehen und das 65. Lebensjahr erreicht haben – das sind österreichweit über 100.000 Menschen. Bereits jetzt haben diese Personen die Möglichkeit, eine kostenlose „Vorteilscard Senior“ der ÖBB zu beziehen. Mit dieser Karte können sie ein Jahr lang zum reduzierten Preis mit den ÖBB reisen.
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Pressesprecher Jan Hofmann
Telefon: +43 1 71162-658114
E-Mail: jan.hofmann@bmimi.gv.at
Website: https://bmimi.gv.at
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