„Host kan Genierer?“ – Wiener Linien starten neue Bewusstseinskampagne für mehr Rücksichtnahme in den Öffis

* 86 % DER FAHRGÄSTE FÜHLEN SICH DURCH LAUTES TELEFONIEREN GESTÖRT
* HUMORVOLLE KAMPAGNE MIT „WIENER SCHMÄH“
* STRENGE KONTROLLEN UND ERMAHNUNGEN BEI VERSTÖSSEN

Lautes Telefonieren über Lautsprecher. Musikhören ohne Kopfhörer. Ein letzter Bissen Knoblauchpizza in der U-Bahn. Was für die einen harmlos erscheint, ist für viele ein großes Ärgernis. Genau hier setzt die neue Kampagne der Wiener Linien an, um die täglich mehr als 2,4 Millionen Fahrgäste auf klare Spielregeln und auf die gegenseitige Rücksichtnahme hinzuweisen. Mit lustigen Motiven unter dem Titel „Host kan Genierer?“, einem Kampagnensong auf den Spuren eines Klassikers von Georg Danzer, Social-Media-Postings, diversen Durchsagen in den Stationen sowie strengen Kontrollen und Ermahnungen startet nun die Kampagne.

„Wo täglich Millionen Menschen aufeinandertreffen, braucht es klare Spielregeln und gegenseitige Rücksichtnahme. Niemanden interessieren lautstarke Debatten über Beziehungsprobleme anderer Mitfahrender – genauso wenig wie die Einkaufsliste, das Abendmenü oder die Wochenendplanung. Und auch der Musikgeschmack ist bekanntlich sehr individuell. Eine Beschallung des ganzen Waggons braucht daher wirklich niemand. Unsere Öffis sind ein gemeinsamer Raum, und der verlangt Respekt; rücksichtsloses Verhalten ist schlichtweg nicht akzeptabel. Schon die kürzliche Ankündigung einer Offensive hat enorm viel Echo hervorgerufen und zeigt, wie überfällig Maßnahmen sind. Daher wollen wir nun das Bewusstsein dafür stärken, dass jede und jeder Verantwortung für ein respektvolles Miteinander trägt – damit sich in Wiens Öffis alle wohlfühlen“, betont Öffi-Stadträtin Ulli Sima. Die Mitarbeiter*innen der Wiener Linien kontrollieren diese Spielregeln ab nun verstärkt und ermahnen bei Fehlverhalten. Auf der anderen Seite soll auch die Zivilcourage unter den Fahrgästen gestärkt werden, um Mitfahrende auf die bestehenden Spielregeln hinzuweisen.

„Rücksichtnahme ist kein Luxus, sondern die Basis für ein funktionierendes Miteinander – gerade in einem System, das täglich Millionen Menschen bewegt. Als Wiener Stadtwerke ist es unser Anspruch, dass öffentliche Mobilität nicht nur verlässlich und sauber ist, sondern auch von Respekt getragen wird. Die Kampagne zeigt mit einem Augenzwinkern, wie kleine Gesten Großes bewirken können“, unterstreicht Monika Unterholzner, stellvertretende Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke.

Neben persönlichen Erfahrungen vieler Fahrgäste bestärkt auch eine kürzlich von den Wiener Linien beauftragte Umfrage mit rund 800 Teilnehmer*innen zwischen 16 und 75 Jahren den Handlungsbedarf. Diese zeigt eine deutliche Wahrnehmungslücke: Nur 9 Prozent der Befragten geben an, schon einmal laut über Lautsprecher telefoniert oder Videos ohne Kopfhörer geschaut zu haben. Gleichzeitig fühlen sich 86 Prozent durch genau dieses Verhalten gestört. 92 Prozent halten es für wichtig, dass lautes Telefonieren und Videoschauen ohne Kopfhörer unterlassen wird.

Wiener Linien Unternehmenskommunikation
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E-Mail: presse@wienerlinien.at
Website: https://www.wienerlinien.at

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