KinderKunstLabor: Ausstellung „Geschwister – super & nervig“ ist eröffnet

Erstmals in Österreich: Lygia Clark, „Máscaras Sensoriais“ (1967)

WAS BEDEUTEN GESCHWISTERLICHKEIT UND KINDSEIN HEUTE? Das KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst geht dieser Frage nach und präsentiert mit der Ausstellung _GESCHWISTER – SUPER & NERVIG_ WERKE INTERNATIONAL RENOMMIERTER KÜNSTLER:INNEN.

Blutsbande oder Wahlverwandtschaft: DIE GEZEIGTEN POSITIONEN VERWEISEN AUF DIE BESONDERE NÄHE VERWANDTER UND ERWÄHLTER GESCHWISTERLICHKEIT: darauf, wie zusammengearbeitet, im Zusammenspiel etwas erfunden werden kann – aber auch darauf, wie das Teilen gehen kann, etwa der Anerkennung für gemeinsam geschaffene Arbeiten.

ERSTMALS IN ÖSTERREICH

Das KinderKunstLabor präsentiert mit _Máscaras Sensoriais_, 1967, das einzigartige Werkensemble und einen kunstgeschichtlichen Meilenstein von Lygia Clark, erstmals in Österreich. Künstler:innen wie Clark oder die Zwillingsschwestern Christine & Irene Hohenbüchler haben ihre Werke SO KONZIPIERT, DASS SIE ERST DURCH DIE MITWIRKUNG DER NUTZER:INNEN IM AUSSTELLUNGSRAUM „VOLLSTÄNDIG“ WERDEN. Das gemeinsame Tun und die co-kreative Arbeit sind zentrale Aspekte der Geschwisterlichkeit.

„In der Auseinandersetzung mit Geschwistern sehe ich eine fortwährende Bewegung von Nähe zu Distanz, von Fürsorge zu Rivalität. Diese Formen des Miteinanders sind oft fließend und entstehen aus dem Moment des gemeinsamen Tuns. In der Ausstellung wird diese Dynamik als ein fließender Prozess des Wandels sichtbar, in dem jedes Miteinander eine neue Möglichkeit schafft,“ so Mona Jas, künstlerische Leiterin des KinderKunstLabor und Kuratorin der Ausstellung.

PRECIOUS OKOYOMON regt mit ihrem:seinem eindrucksvollen Geschwister-Doppelporträt gegenüber dem Ausstellungseingang an, darüber nachzudenken, wie junge Menschen sich gegenseitig in einer Welt voller Gefahren schützen müssen. ANNA SCHACHINGER schafft mit ihrer sensibel kraftvollen Malerei – etwa dem Werk _No Kiddin_ – einen neuen Blick auf familiäre Konstellationen und Abhängigkeiten.

MIT WERKEN VON Sasha Auerbakh, Heiko Bressnik, Uwe Bressnik, Lygia Clark, Birke Gorm, Yoko Gwen Halbwidl, Hodel / Schumacher / Clavadetscher, Christine & Irene Hohenbüchler, Jiří Kolář, Michael Loewen, Andreas [LUPO] Lubich, Marianne Maderna, Soshiro Matsubara, Felix Nussbaum, Precious Okoyomon, Anna Schachinger, Flora und Martin Szurcsik-Nimmervoll, Gert und Uwe Tobias, Victoria Tomaschko.

KURATIERT VON Mona Jas im Dialog mit Kindern der Kunstideenwerkstatt und der Kinderbeiratsgruppen

IN KOOPERATION MIT Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark, evn sammlung, Maria Enzersdorf, Österreich, Felix-Nussbaum-Haus im Museumsquartier Osnabrück, Galerie Martin Janda, Kooperativa pojisfovna, a.s., Vienna Insurance Group, Sammlung Wiener Städtische Versicherungsverein – Vermögensverwaltung, WDR mediagroup GmbH

VERMITTLUNGSPROGRAMM: AUSSTELLUNG UND EIGENES TUN VERZAHNT

Rundgänge geben entlang der Werke Einblicke in unterschiedliche Weisen, kollaborativ und co-kreativ zu leben und zu arbeiten. Offene Werkstätten im Ausstellungsraum erweitern den Besuch um Möglichkeiten zum eigenen Tun für Kinder und Erwachsene. Ergänzend vertiefen qualitative Workshops künstlerische Dialoge mit der Ausstellung.

Eine ausführliche Presseinformation finden Sie hier.

TAGE DER ERÖFFNUNG BEI FREIEM EINTRITT

DATUM: 06.03.2026, 13:00 Uhr – 06.03.2026, 17:00 Uhr

ART: Ausstellungen
ORT: KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst

KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst
Isabella-Anja Khom
Telefon: +4366460499239
E-Mail: presse@kinderkunstlabor.at

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