ÖGB-Schuberth: „Menschen brauchen jetzt sofort spürbare Entlastung!”
Regierung prüft Treibstoffpreise – Untersuchung ist wichtig, aber zu langsam – Preiseingriffe sind jetzt notwendig
Der von Minister Hattmannstorfer heute erteilte Prüfauftrag an IHS und Bundeswettbewerbsbehörde zur genaueren Untersuchung der Treibstoffpreisentwicklung wird von ÖGB Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth ausdrücklich begrüßt. „Doch solange geprüft und analysiert wird, zahlen die Menschen weiter drauf – und die Preise steigen weiter“, gibt Schuberth zu bedenken.
PREISSCHOCK TRIFFT BESCHÄFTIGTE HART
In nur einer Woche sind Benzin und Diesel um bis zu 17 Cent pro Liter teurer geworden. Für viele Beschäftigte bedeutet das deutlich höhere Kosten, allein um zur Arbeit zu kommen. „Dieser Preisschock ist für viele schlicht nicht mehr leistbar. Pendler:innen spüren das sofort im Geldbörsel“, so Schuberth. Weitere mögliche Preisanstiege müssen so gut wie möglich gedämpft werden.“
UNTERSUCHUNG WILLKOMMEN – ABER ZU SPÄT
Bis der Markt endlich überprüft wird, vergeht kostbare Zeit für Betroffene. Schuberth fordert daher sofortige Maßnahmen, damit allfällige Übergewinne nicht weiter auf Kosten der Konsument:innen entstehen.
ÖGB FORDERT PREISREGELUNG
Auf Grundlage des Preisgesetzes könne der Staat sehr wohl in die Preisgestaltung eingreifen. Der ÖGB fordert daher, eine Margenregelung ernsthaft zu prüfen. „So verhindern wir Übergewinne und schützen die Bevölkerung vor ungerechten Preissprüngen. Beschäftigte dürfen nicht länger jene sein, die alles zahlen“, sagt Schuberth abschließend.
Mag. Toumaj Faragheh
ÖGB-Kommunikation
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