Baumit BauFachtage 2026

Gipfeltreffen der Baubranche am Red Bull Ring

Mehr als 450 Geschäftspartner:innen und Mitarbeiter:innen folgten am 5. und 6. März der Einladung von Baumit und verwandelten den Red Bull Ring in den Schauplatz eines außergewöhnlichen Branchentreffs. Zwei Tage mit spannenden Keynotes, Fachbeiträgen, Produkt-Insights und einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zeigten, wie die Branche auch in herausfordernden Zeiten Tempo aufnehmen kann – im direkten Austausch auf Augenhöhe und mit dem für Baumit typischen positiven Zukunftsfokus.

PODIUMSDISKUSSION: „WIE BEKOMMEN WIR DEN KARREN WIEDER INS LAUFEN?“

Wie kann die Bauwirtschaft wieder auf Kurs kommen – und wie entsteht wieder leistbarer Wohnraum? Diese Leitfrage stand im Zentrum der Podiumsdiskussion am zweiten Tag der Baumit BauFachtage 2026. Unter der Moderation von ÖBZ-Chefredakteur MARTIN HEHEMANN diskutierten Experten, welche Hebel es für mehr Tempo, mehr Planbarkeit und mehr Leistbarkeit am Bau braucht. Am Podium diskutierten MARION GRUBER (Mitgründerin des Büros PLOV Architekten ZT GmbH), JOSEF „BEPPO“ MUCHITSCH (Abgeordneter zum Nationalrat und Bundesvorsitzender Gewerkschaft Bau-Holz), MICHAEL SCHRANZ (Geschäftsführer Handler Bau GmbH), OLIVER WERINOS (Geschäftsführer Teubl Gruppe), ROBERT SCHMID (Eigentümer Schmid Industrieholding) und GEORG BURSIK (Geschäftsführung Baumit GmbH).

Gleich zu Beginn standen die Hürden durch die Bürokratie im Mittelpunkt – und damit die Frage, warum Projekte oft nicht an der Ausführung, sondern lange vor dem Spatenstich ins Stocken geraten. Oliver Werinos beschrieb, dass der „bürokratische Aufwand“ inzwischen „einen höheren zeitlichen Aufwand“ einnehme als die Baudurchführung selbst und plädierte für ein radikales Neudenken der Abläufe – insbesondere mit Blick auf Digitalisierung und klare Verantwortlichkeiten. Die Forderung nach einem „Reset“ brachte Robert Schmid auf den Punkt: „Wenn man immer darüber redet, man muss das Leben einfacher machen, die Bürokratie abbauen, dann steht man immer vor der Frage, welchen Teil der Bürokratie man abbaut.“

Auch das Thema „einfacher bauen“ wurde sehr konkret diskutiert – verbunden mit einer klaren Voraussetzung: Rechtssicherheit. Marion Gruber verwies auf internationale Beispiele und die Chance einer Normen-„Entschlackung“, betonte aber, dass Planende in Österreich weiterhin die Haftung tragen: „Grundsätzlich hafte ich als Planerin immer und am Ende bin ich verantwortlich. Das muss man ändern”. Michael Schranz ergänzte aus Sicht des Ausführenden, dass es nicht um „Bauen außerhalb“ von Standards gehe, sondern um Optimierung, Vereinfachung und Kosteneffizienz innerhalb verlässlicher Regeln – u. a. mit Blick auf Haustechnik und praxistaugliche, wirtschaftliche Lösungen.

Für spürbare Spannung sorgte die Diskussion rund um das Förderaus für thermische Sanierungen und die daraus resultierende Unplanbarkeit. Georg Bursik fand erneut deutliche Worte: „Ja, ich halte es für Schwachsinn. Wenn es im Winter kalt ist, zieht man einen Mantel an und isst nicht mehr, um seinen Wärmebedarf zu decken“, kritisierte er vor allem den kurzfristigen Richtungswechsel des Umweltministers und die Folgen für alle Beteiligten. Auch Robert Schmid warnte vor politischen Stop-and-Go-Signalen: „Die wirkliche Katastrophe ist, etwas zu entscheiden und mittendrin, wenn es zu laufen beginnt, wieder umzustoßen. Jeder in der Branche hat sich darauf eingestellt, dass ein gewisses Level an Geschäft zu erwarten sein wird. Und plötzlich sagt der Umweltminister: Na, jetzt fördern wir nur noch Wärmepumpen. Von einem Tag auf den anderen – so geht es nicht!“

Josef Muchitsch ortete als Kernproblem, dass Förderungen ohne ausreichende Praxisrückkopplung konzipiert würden: „Alles, was aus der Praxis kommt, von jenen, die Tag für Tag mit Kunden arbeiten, an ihnen sollte man sich orientieren. Die Förderkette wurde ja komplett falsch begonnen. Ich muss doch zuerst bei der Außenwand anfangen, bei der Decke, beim Fenster und dann erst kaufe ich eine kleinere Wärmepumpe und nicht eine große!“

STARKE IMPULSE AUS PRAXIS, TECHNOLOGIE UND FÜHRUNG

Die Besucher:innen der Baumit BauFachtage erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Speaker:innen: Der Bogen spannte sich von künstlicher Intelligenz über Zukunftsbilder für Bauen und Wohnen bis zu Ideen, wie Unternehmen dem Fachkräftemangel entgegenwirken können. Sportikone Hermann Maier und Marathonläuferin Julia Mayer zeigten anhand persönlicher Erfahrungen, was mentale Stärke und konsequentes Dranbleiben bewirken – als Haltung, die auch in Unternehmen zählt. Durch beide Tage führten die ORF-Sportkommentator:innen Karina Toth und Lukas Schweighofer mit Professionalität und einer guten Portion Schmäh.

DIGITALE PRODUKTNEUHEITEN – DIE ZUKUNFT DES BAUENS

Baumit präsentierte seinen Geschäftspartner:innen exklusive Einblicke in aktuelle Entwicklungen und die fortschreitende Automatisierung im Bauwesen. Im Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung des Baumit BauMinators – ein 3D-Betondrucksystem für die effiziente und ressourcenschonende Herstellung komplexer, individuell geformter Bauteile.

Weitere Schwerpunkte der Baumit-Fachvorträgen waren der Markenrelaunch, die Themenführerschaft bei der thermischen Sanierung sowie Weiterentwicklungen in der Farbberatung.

GET-TOGETHER UND NERVENKITZEL INKLUSIVE

Abseits der Bühne nutzten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit für Gespräche und Vernetzung. Bei Challenges rund um den Red Bull Ring waren Teamgeist und „Renn-Fähigkeiten“ gefragt. Ein überraschendes Highlight setzte die abendliche Baumit Drohnenshow, die zentrale Markenelemente und Produktmotive in den Nachthimmel zeichnete.

FAZIT

Die Baumit BauFachtage 2026 bestätigten, wie wichtig Vernetzung, Wissensaustausch und partnerschaftliche Zusammenarbeit für die Bauwirtschaft sind. Unter dem Motto „Gemeinsam besser“ positionierte sich Baumit einmal mehr als Innovator und verlässlicher Partner – mit Lösungen, die in der Praxis funktionieren.

ÜBER BAUMIT

Die Baumit GmbH erwirtschaftete 2025 in Österreich als eines der führenden Unternehmen der Baubranche einen Umsatz von 290 Millionen Euro und beschäftigt 670 Mitarbeiter:innen.

Als österreichisches Familienunternehmen steht aber nicht nur wirtschaftlicher Erfolg im Mittelpunkt, sondern auch nachhaltiges und ressourcenschonendes Handeln, um langfristig erfolgreich zu sein und sich weiterzuentwickeln. Ökonomischer Fortschritt steht dabei stets im Einklang mit sozialer Verantwortung und ökologischer Verträglichkeit. Mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Baumit: https://baumit.at/go2morrow

WEITERES FOTOMATERIAL ZU BAUMIT BAUFACHTAGE 2026 FINDEN SIE ZUM DOWNLOAD UNTER: https://flic.kr/s/aHBqjCMBqD

FOTOCREDIT ALLE: Baumit/ Philipp Lipiarski, honorarfrei

Baumit Pressestelle
Jörg Schaden
Telefon: +43 676 624 1785
E-Mail: office@freecomm.cc

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