Grüne Wien/Pühringer, Huemer: Schluss mit Revierkämpfen auf Kosten der Patient:innen – Grüner Appell für gemeinsame Gesundheitsplanung
Sofortiges Ende im Gastpatient:innenstreit gefordert – eine tragfähige Lösung ist überfällig – über Landes- und Parteigrenzen hinweg und im Sinne der Patient:innen.
Seit Monaten vergeht kaum ein Tag, an dem sich Wien und Niederösterreich in der Gastpatient:innen-Debatte nicht gegenseitige Vorwürfe und Unterstellungen an den Kopf werfen. Der andauernde Streit ist angesichts der gravierenden Probleme im Gesundheitsbereich fahrlässig und verantwortungslos gegenüber den Patient:innen, die auf die beste medizinische Versorgung vertrauen sollten. „Die Gesundheitsversorgung darf nicht länger Spielball im politischen Hick-Hack zwischen Wien und Niederösterreich, Ludwig und Mikl-Leitner oder SPÖ und ÖVP sein. Die Menschen erwarten sich zurecht, dass mit den Streitereien endlich Schluss ist und stattdessen schleunigst alle an einer funktionierenden Gesundheitsversorgung über die Bundesländergrenzen hinweg arbeiten. Ob die Lösung aus Wien oder von der Bundesregierung kommt, ist dabei ganz egal“, so Judith Pühringer, Parteivorsitzende Grüne Wien, bei der heutigen Pressekonferenz. Das aktuelle Vorgehen von Stadtrat Hacker, wonach Gastpatient:innen längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, greift zu kurz und hebelt den Solidaritätsgedanken des Gesundheitssystems aus. „Wien und Niederösterreich spielen die Patient:innen gegeneinander aus. Das ist keine Lösung. Eine Gesundheitsreform ist überfällig – und hätte in einem ersten Schritt zumindest für die Ostregion längst umgesetzt werden müssen“, so Pühringer.
GRÜNE FORDERN SOFORTIGES ENDE IM GASTPATIENT:INNEN-STREIT
Vor über einem Jahr haben die Wiener Grünen ihr Modell für einen Gesundheitsverbund Ost vorgestellt – im Wahlkampf hat dann auch Bürgermeister Ludwig begonnen, darüber zu sprechen. Doch die „Bilanz“ der Wiener Stadtregierung nach ihren Ankündigungen? Es wird seit einem Jahr nur geredet und gestritten – verändert hat sich gar nichts. „Die einen in Niederösterreich sagen, sie zahlen zu viel und wollen Rückzahlungen, die anderen in Wien sagen, sie kriegen zu wenig für die Behandlung von Gastpatient:innen. Aber warum haben dann alle dem Finanzausgleich zugestimmt?“, so Gesundheitssprecherin Barbara Huemer.
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