„Imago Dei“ widmet sich heuer der Kraft der Poesie
Festivalauftakt am 13. März mit Julian Schutting und Brot & Sterne
Der Kraft der Poesie in verschiedenen Zeiten und Kulturen widmet sich die diesjährige Ausgabe des Festivals „Imago Dei“, das unter der künstlerischen Leitung von Albert Hosp vom 13. März bis 6. April zehn Konzerte, eine Filmvorführung und ein Konzert für Kinder inklusive Schulvorstellung im frühgotischen Klangraum Krems Minoritenkirche umfasst. Musikalisch spannt sich dabei der Bogen von Tango, Songwriting und traditioneller Musik über Werke des vor 400 Jahren verstorbenen Komponisten John Dowland, von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart bis hin zu Auftragswerken und Uraufführungen; jeder Abend wird durch ein Gespräch oder eine Lesung eingeleitet. Die Mitwirkenden kommen aus Argentinien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Japan, Kroatien, den USA und Österreich.
Zum Auftakt am Freitag, 13. März, heißt es ab 19 Uhr „Wasser erzählt“: Julian Schutting eröffnet das Festival mit der Lesung eines für „Imago Dei“ verfassten Textes zu den Themen Wasser und Vergänglichkeit. In der danach folgenden Uraufführung „apsu“ des Ensembles Brot & Sterne (Matthias Loibner, Franz Hautzinger, Peter Rosmanith) wird dann das Element Wasser selbst zum Erzähler, wenn Musik, visuelle Kunst von Lillevan und Texte zu einem organischen Ganzen zusammenwachsen.
Am Tag darauf, Samstag, 14. März, gibt der Mandolinist Chris Thile ab 18 Uhr ein Solokonzert, das von Bearbeitungen Johann Sebastian Bachs bis zu eigenen Songs reicht und Klassik, Bluegrass, Singer-Songwriting und Improvisation verbindet. Ein Gespräch von Albert Hosp mit dem Dichter, Musiker und Thile-Experten Ernst Molden wird den Abend einläuten. Am Sonntag, 15. März, lädt zudem das Blockflötenensemble Element of Prime mit der Flötistin und Oboistin Carin van Heerden sowie der Bratschistin Judith Köblmüller ab 11 Uhr Kinder ab drei Jahren beim Familienkonzert „Viola. Das Schlossfest“ zu einem rauschenden Hofball.
Fortgesetzt wird am 20. März mit von Poesie durchdrungenen Tangotexten des Duos Piano Canción bzw. am 22. März mit der Uraufführung des musikalischen Szenarios „Frühling. Leeres Land.“ von Wolfgang Sauseng zum 100. Geburtstag Ingeborg Bachmanns. Das Werk entstand als Kompositionsauftrag des Chorus Sine Nomine, der es unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger auch zu Gehör bringen wird. Am 28. März gestalten Element of Prime und die Schauspielerin Dörte Lyssewksi einen Abend, der sich mit der Musik John Dowlands und Robert Burtons Text „Anatomie der Melancholie“ auseinandersetzt.
Am 29. März folgt ein Solo-Programm der Koto-Spielerin Karin Nakagawa in Kombination mit japanischen Texten aus dem 13. Jahrhundert. „Heretical Angels“ bringt am Gründonnerstag, 2. April, mittelalterliche Rituale aus Bosnien-Herzegowina mit Kantaduri und dem Ensemble Dialogos, während am Karfreitag, 3. April, A Filetta korsische A-capella-Gesänge erklingen lässt. Zum Festivalabschluss am Ostermontag, 6. April, lassen Carin van Heerden und das 13-köpfige LOrfeo Bläserensemble noch einmal Ingeborg Bachmann zu Wort kommen und verknüpfen ihren Text „Ein Blatt für Mozart“ mit dessen „Gran Partita“ zu „Mozarts rahmensprengender Serenade“.
Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten unter 02732/908033, e-mail tickets@klangraum.at und www.imagodei.at.
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Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Rainer Hirschkorn
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