Industriestrategie Österreich 2035: Analyse sieht erheblichen Konkretisierungsbedarf in der Umsetzung
Mit der Industriestrategie 2035 hat die Bundesregierung erstmals ein ressortübergreifendes industriepolitisches Grundsatzdokument vorgelegt. Eine aktuelle Kurzanalyse ordnet die Strategie als wichtigen Orientierungsrahmen ein, sieht jedoch deutlichen Konkretisierungsbedarf.
Die Analyse zeigt, dass rund 60 % der 117 Maßnahmen zumindest teilweise auf Absichtserklärungen beruhen. Klare Zuständigkeiten sind nur bei knapp 40 % der Maßnahmen ausgewiesen, und für mehr als die Hälfte bleibt die Finanzierung unklar.
Empfohlen wird die Entwicklung handlungsfeldspezifischer Roadmaps sowie ein wirkungsorientiertes Monitoring- und Evaluierungssystem. Ziel ist es, die Industriestrategie von einem programmatischen Leitdokument in eine verbindliche, adaptive Steuerungsarchitektur bis 2035 zu überführen.
Zur Kurzanalyse: Produktivitätsrat – Industriestrategie Österreich 2035: Von der programmatischen Leitlinie zur wirksamen Umsetzungs- und Steuerungsarchitektur
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