FPÖ – Hafenecker: „Ungarns Nationalfeiertag erinnert Europa an den Wert von Freiheit, Selbstbestimmung und nationaler Souveränität!“

Obmann der Parlamentarischen Gruppe Österreich-Ungarn würdigt historische Bedeutung der Revolution von 1848

Anlässlich des heutigen ungarischen Nationalfeiertags, mit dem Ungarn des Beginns der Revolution und des Freiheitskampfes vom 15. März 1848 gedenkt, drückte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA, der auch Obmann der Parlamentarischen Gruppe Österreich-Ungarn ist, dem ungarischen Volk seine herzliche Verbundenheit aus.

„Der 15. März steht wie kaum ein anderes Datum in der europäischen Geschichte für den unbändigen Mut eines Volkes, für Freiheit, nationale Selbstbestimmung und demokratische Grundrechte einzutreten. Es war eine Handvoll junger Intellektueller rund um den Dichter Sándor Petőfi, die an jenem Morgen im Pester Pilvax-Café die Zwölf Punkte formulierten, wenige Stunden später die Druckerpresse besetzten und damit die erste freie Presse Ungarns aus der Taufe hoben – und noch am selben Abend den kaiserlichen Gouverneur zur Kapitulation zwangen. Der 15. März selbst war ein Tag des Wortes und des Bürgerwillens – doch was folgte, war ein langer, opferreicher Freiheitskampf. Männer wie Petőfi, der 1849 mit nur 26 Jahren im Kampf fiel, oder Ministerpräsident Batthyány, der am 6. Oktober 1849 hingerichtet wurde, haben für diese Ideale mit ihrem Leben bezahlt“, erinnerte Hafenecker.

Die Ereignisse von 1848 seien Teil einer gesamteuropäischen Freiheitsbewegung gewesen, die auch in Österreich ihre tiefen Spuren hinterlassen habe. „Die Forderungen der ungarischen Revolutionäre – Pressefreiheit, Abschaffung der Zensur, Gleichheit vor dem Gesetz, eine eigenständige Regierung und das Ende der Fremdbestimmung durch Wien – sind auch heute aktueller denn je. Sie mahnen uns, dass Freiheit und Demokratie niemals selbstverständlich sind, sondern immer wieder erkämpft und verteidigt werden müssen“, betonte Hafenecker.

Dass dieser Feiertag während der kommunistischen Ära als gefährlich eingestuft und faktisch verboten wurde, sage alles über die Sprengkraft dieser Ideen aus. „Erst 1989, mit dem Ende der Unterdrückung, wurde der 15. März wieder offiziell als Nationalfeiertag begangen. Diese Geschichte zeigt: Freiheitliche Traditionen können unterdrückt, aber nicht ausgelöscht werden. Das ist eine Botschaft, die weit über Ungarn hinausweist“, so Hafenecker.

Gerade in einer Zeit, in der zentrale Institutionen der Europäischen Union zunehmend Kompetenzen an sich ziehen und nationale Entscheidungsräume systematisch einengen, sei das historische Vermächtnis von 1848 von brennender Aktualität. „Was Petőfi und Kossuth damals gegen den Wiener Zentralismus erkämpften, müssen wir heute gegen den Brüsseler Zentralismus verteidigen. Die Revolution von 1848 mahnt uns unmissverständlich: Echte Demokratie geht immer vom Volk aus. Souveräne Nationalstaaten sind nicht das Problem Europas – sie sind seine Grundlage und seine Stärke“, so Hafenecker.

„Ich gratuliere dem ungarischen Volk herzlich zu seinem Nationalfeiertag und wünsche unserem Nachbarn weiterhin eine erfolgreiche Zukunft als selbstbewusste Nation, die ihre Geschichte, ihre Kultur und ihre Freiheit zu bewahren weiß. Talpra magyar – erhebe dich, Ungar! Das gilt heute genauso wie 1848″, erklärte NAbg. Christian Hafenecker, MA abschließend.

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: presse-klub@fpk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.

This website stores cookies on your computer. These cookies are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to to opt-out of any future tracking, a cookie will be setup in your browser to remember this choice for one year.

Accept or Deny