FPÖ – Hafenecker: „Wie lange lässt Babler seinen Genossen Lederer noch an ORF-Stiftungsratsspitze fuhrwerken?“

Skandalsumpf rund um Beraterverträge, Benko-Connection und Co des SPÖ-Mannes wuchert immer weiter aus – „Lederers Rücktritt ist überfällig“

„Kaum ein Tag vergeht, ohne dass der von der SPÖ inthronisierte ORF-Stiftungsratschef Lederer mit seinen Geschäften für negative Schlagzeilen sorgt. Der Verdacht, dass er seine Mitgliedschaft im ORF-Stiftungsrat für private Geschäftemacherei benutzt hat, erhärtet sich immer mehr. Es stellt sich daher die Frage: Wie lange schaut SPÖ-Chef und Medienminister Babler dem Treiben seines Genossen noch zu, bis er ihn endlich zum überfälligen Rücktritt bewegt?“, erneuerte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA seine Aufforderung an den SPÖ-Vizekanzler, umgehend auf Lederer einzuwirken und für volle Aufklärung zu sorgen.

Die Benko-Connection, die Drohung gegen die „profil“-Chefredakteurin, kolportierte Beratertätigkeiten für den ÖSV, den ORF-Funkhauskäufer Rhomberg und zuletzt auch noch eine mögliche Intervention für die Produktionsfirma Interspot würden ein „katastrophales Sittenbild eines roten Bonzen“ zeichnen: „Wenn es dem Marxisten Babler egal ist, dass sich sein Vertrauensmann im ORF-Stiftungsrat mit Multi-Millionären verhabert und als ORF-Stiftungsrat gleichzeitig lukrative Beraterjobs für Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zum ORF annimmt, sagt das alles über ihn und die SPÖ aus. ‚Böse‘ ist ‚das Kapital‘ für einen echten Babler-Sozialisten offenbar nur dann, solange er nicht selbst dran verdient“, so Hafenecker weiter. An der gesamten Untragbarkeit von Lederers Aktivitäten ändere auch dessen Aussage nichts, wonach er all seine Tätigkeiten dem ORF gemeldet habe und diese hinsichtlich der Vereinbarkeit geprüft worden seien: „Laut ORF-Stiftungsrat Ing. Peter Westenthaler soll Lederer gar nichts davon dem ORF gemeldet haben. Es wird damit noch zu prüfen sein, ob Lederer hier die Wahrheit gesagt hat!“

Wenn Babler schon sein eigener und der Ruf seiner Partei „wurscht“ sei, so solle er als Medienminister wenigstens an das Image des öffentlich-rechtlichen Rundfunks denken: „Das Bild, das der ORF nicht nur aufgrund der gegenwärtigen Skandalorgie abgibt, ist ohnehin schon ein totales Desaster. Jeder Tag, an dem Lederer länger an der ORF-Stiftungsratsspitze sitzt, wirft aber einen noch finstereren Schatten auf das gesamte Unternehmen ORF! Zumindest als Medienminister hätte Babler schon längst handeln müssen!“

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