Nationalratspräsident Rosenkranz und Bundesratspräsident Stotter im Austausch mit Woo Won-shik

Vorsitzender der Nationalversammlung der Republik Korea plädiert für kontinuierliche Vertiefung der Zusammenarbeit mit Österreich

Der Vorsitzende der Nationalversammlung der Republik Korea, Woo Won-shik, traf heute Nationalratspräsident Walter Rosenkranz und Bundesratspräsident Markus Stotter zu Arbeitsgesprächen im Parlament. Im Zentrum des Austausches standen die wirtschaftliche Zusammenarbeit der beiden Länder sowie eine Vertiefung der Kooperation bei der Entwicklung von Zukunfts- und Umwelttechnologien.

Nationalratspräsident Walter Rosenkranz betonte den hohen Wert des persönlichen Austauschs und würdigte die guten bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und der Republik Korea. Diese wurden im Jahr 2021 zu einer strategischen Partnerschaft erhoben. Rosenkranz gratulierte der Republik Korea zu der erfolgreichen Amtszeit im UN-Sicherheitsrat 2024/25 und ging auf die Kandidatur Österreichs um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für den Zeitraum 2027/28 ein.

ZUSAMMENARBEIT BEI DER ENTWICKLUNG VON ZUKUNFTSTECHNOLOGIEN

Woo Won-shik sprach sich für die kontinuierliche Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der beiden Länder aus. Österreich sei für die Republik Korea ein zentraler Logistik-Hub, der West- und Osteuropa miteinander verbinde, erklärte Woo Won-shik. Er plädierte für eine enge Kooperation bei der Entwicklung von Zukunftstechnologien, beispielsweise in den Bereichen künstliche Intelligenz, Raumfahrt und erneuerbare Energien. Auch zur Bekämpfung der globalen Klimakrise schlug Woo Won-shik eine vertiefte Partnerschaft vor. Denn Österreich habe eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von Umwelttechnologien wie beispielsweise Müllverbrennungsanlagen und Korea habe Expertise bei der Entwicklung hocheffizienter Speichersysteme.

DEMOKRATIEVERMITTLUNG: VORTEILE VON SOCIAL MEDIA NUTZEN

Auf das Thema Demokratievermittlung insbesondere mit Fokus auf junge Menschen ging Bundesratspräsident Markus Stotter ein. Er informierte über Initiativen des österreichischeren Parlaments wie die Demokratiewerkstatt und das Lehrlingsparlament und erkundigte sich nach ähnlichen Angeboten in Korea. Zudem fragte er, welche Rolle Social Media dabei in Korea einnehme. Woo Won-shik sagte, dass auch die Nationalversammlung der Republik Korea Bildungsprogramme anbiete, um die politische Teilhabe zu fördern und Jugendliche über demokratische Prozesse zu informieren. Social Media spiele bei der öffentlichen Meinungsbildung in Korea eine große Rolle, sagte er. Dies bringe auch Gefahren mit sich. Es sei Aufgabe der Nationalversammlung, die passenden Rahmenbedingungen zu etablieren, sodass die Vorteile von Social Media bestmöglich genutzt werden könnten, so Woo Won-shik.

Weitere Themen der Arbeitsgespräche waren der kulturelle Austausch zwischen Österreich und der Republik Korea, Tourismus sowie die Kandidatur eines koreanischen Vertreters bei der Wahl zum Generalsekretär der Interparlamentarischen Union (IPU). (Schluss) bea

HINWEIS: Fotos von diesem Besuch finden Sie im Webportal des Parlaments.

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