Prammer/Grüne zu Fall Oshakuade: Brauchen Reform im Fremdenrecht

Grüne erinnern Babler an Wahlversprechen

„Der Fall von Joseph und Victoria Oshakuade in Tirol bewegt nicht nur das Umfeld und die Freund:innen der beiden. Tausende Menschen haben mittlerweile eine Petition für den Verbleib des Geschwisterpaares unterschrieben, weil sie nicht verstehen, warum mit aller Härte vorgegangen werden soll“, sagt Agnes Prammer, Menschenrechtssprecherin der Grünen. Weiters schildert sie: „Joseph und Victoria sind Musterbeispiele für gelungene Integration: Sie sind beim Roten Kreuz aktiv, engagieren sich für ältere Mitmenschen und geben Interviews sogar im Tiroler Dialekt.“

Daher fordert Prammer: „Viele Asylsuchende, die sich in Österreich gut integriert haben, arbeiten, Deutsch lernen und Teil ihres Umfelds geworden sind, haben derzeit keine Möglichkeit, in ein reguläres Aufenthaltsverfahren zu wechseln. Das führt zu Situationen, die weder für die Betroffenen noch für die Gesellschaft sinnvoll sind, wie der aktuelle Fall in Tirol zeigt. Es ist an der Politik, genau dafür Möglichkeiten zu schaffen. Andreas Babler, der genau das im Wahlkampf versprochen hat, ist gefordert, gemeinsam mit Minister Karner Lösungen zu finden.“

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