AK Anderl: Schulentwicklung auf Zukunft ausrichten
Elementarbildung sowie Demokratie- und Wirtschaftsbildung stärken
Die AK-Präsidentin der Renate Anderl sieht gute Ansätze in den von Bildungsminister Wiederkehr unter „Plan Z“ vorgestellten Reformplänen im Bildungsbereich. Anderl betont, wie wichtig gute Rahmenbedingungen für Bildungseinrichtungen sind. Schwerpunkte sollen auf der Elementarbildung sowie der Demokratie- und Wirtschaftsbildung liegen. Das sind entscheidende Schritte für die Weiterentwicklung des Bildungswesens in Österreich.
ELEMENTARBILDUNG – ERSTES FUNDAMENT FÜR DIE ZUKUNFT
„Die Elementarbildung ist die erste und grundlegende Bildungseinrichtung unserer Kinder. Dass Bildungsminister Wiederkehr diesem Bereich endlich den Stellenwert einräumt, den er verdient, ist ein wichtiges Signal“, so AK-Präsidentin Renate Anderl. Doch mit Worten allein sei es nicht getan: „Es braucht dringend bessere Rahmenbedingungen, mehr Plätze und genügend Fachkräfte, damit der Bedarf gedeckt werden kann und gute Bildung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Eltern besser möglich werden“, betont Anderl.
DEMOKRATIE- UND WIRTSCHAFTSBILDUNG – SCHLÜSSELKOMPETENZEN FÖRDERN
Die Welt wird immer komplexer und stellt hohe Anforderungen an die Bildungslandschaft. „Die Demokratie und der Wirtschaftsstandort Österreich benötigen gut informierte, kritische und selbstbewusste Kinder und Jugendliche. Menschen, die aktuelle Ereignisse einordnen, Fake News von Fakten unterscheiden, Konflikte und Probleme selbstbewusst lösen und ihre Interessen eigenständig vertreten können“, so die AK-Präsidentin. Der Ausbau der Demokratie- und Wirtschaftsbildung sei daher ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft, um diese Kompetenzen zu fördern und Orientierung in einer komplexer werdenden Welt zu geben.
UMSETZUNG ENTSCHEIDET – WARNUNG VOR STÜCKWERK
Die zunehmende Vielfalt in der Bildungslandschaft macht deutlich: Bildungs- und Berufsorientierung sind wichtig für das Bewusstsein für eigene Stärken und Interessen. Die AK sieht Bildungs- und Berufsorientierung daher als zentralen Ankerpunkt, um dieses Bewusstsein gezielt zu fördern. Gleichzeitig betont die AK, dass die Umsetzung verantwortungsvoll gestaltet werden muss: „Neue Inhalte einfach zusätzlich in bestehende Lehrpläne zu packen, greift zu kurz. Schule darf nicht immer kleinteiliger werden“, erklärt die AK Präsidentin. „Wir brauchen einen breit angelegten Dialogprozess, um zu diskutieren, wie wir Fächer sinnvoll bündeln und moderne Unterrichtsformen für die Bewältigung der komplexen Herausforderungen zu finden. Kleinteilige Ansätze, die laufend zusätzliche Inhalte addieren, greifen zu kurz und können bei zu hohem Leistungsdruck das Ziel sogar konterkarieren.“
Arbeiterkammer Wien – Kommunikation
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