FPÖ – Ecker: „Letztes Jahr flossen an die 339 Millionen Euro an Familienbeihilfe ins Ausland“
„Sozialsystem völlig aus dem Gleichgewicht, Familienleistungen müssen vorrangig Familien in Österreich zugutekommen – Klare Regeln überfällig“
„Die Zahlen aus dem SPÖ-geführten Finanzministerium belegen es erneut schwarz auf weiß: Im vergangenen Jahr zahlte Österreich rund 339 Millionen Euro an Familienleistungen für Kinder, die nicht im Inland leben“, erklärte heute die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker, MBA zu einer aktuellen Anfragebeantwortung. „Das zeigt, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern Jahr für Jahr enorme Summen ins Ausland fließen. Unser Sozialsystem ist völlig aus dem Gleichgewicht. Es ist daher überfällig und notwendig, sicherzustellen, dass Familienleistungen aus dem Steuertopf in erster Linie den Familien in Österreich zugutekommen.“
„Familienleistungen müssen sich stärker am Lebensstandard im jeweiligen Wohnsitzstaat orientieren. Dafür ist es erforderlich, dass Österreich mehr Spielraum gegenüber EU-Vorgaben erhält.“ Auffällig sei die hohe Zahl an Kindern in osteuropäischen Staaten, für die Österreich Leistungen erbringt. Allein in Ungarn, der Slowakei, Rumänien und Polen leben zehntausende Kinder, für die Zahlungen erfolgen. Auch sogenannte Differenzzahlungen schlagen massiv zu Buche. So musste Österreich im Jahr 2025 über 150 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen leisten und zusätzlich mehr als 85 Millionen Euro an Kinderabsetzbeträgen aufwenden. „Österreich gleicht hier Leistungen anderer Staaten aus. Wir haben kaum Einfluss auf die Höhe der Zahlungen, tragen aber die Kosten“, kritisierte Ecker.
„Zudem fehlt es an Transparenz. Selbst SPÖ-Finanzminister Marterbauer räumt ein, dass viele Detaildaten nicht automatisiert ausgewertet werden können und die Erhebungen mit enormem Aufwand verbunden sind. Bei hunderten Millionen Euro an Steuergeld jährlich darf es keine blinden Flecken geben“, so Ecker, die betonte, dass das Parlament hier vollständige Klarheit brauche. „Auch die Bevölkerung versteht zu Recht nicht, warum immer mehr Geld ins Ausland fließt, während sehr viele Familien in unserem Land unter starkem finanziellen Druck stehen. Das ist ein unzumutbarer Zustand, der umgehend geändert werden muss“, forderte die FPÖ-Familiensprecherin.
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