JI-Vorsitzender Fröschl: „JI begrüßt Entlastung und Investitionsanreize im neuen Budget – neue Belastungen sind wachstumshemmend“
Aus Sicht der Jungen Industrie sind neue wirtschaftspolitische Impulse entscheidend, um einer schleichenden Deindustrialisierung entgegenzuwirken. Steigende Energie- und Produktionskosten, wachsender internationaler Wettbewerbsdruck sowie strukturelle Standortnachteile erhöhen den Druck auf heimische Industriebetriebe. Ohne gezielte Entlastungen, Investitionsanreize und verlässliche Rahmenbedingungen droht Wertschöpfung zunehmend ins Ausland abzuwandern. Gleichzeitig schaffen klare wirtschaftspolitische Perspektiven auch für die junge Industriellengeneration entscheidende Akzente, Verantwortung zu übernehmen, zu investieren und den Standort aktiv weiterzuentwickeln.
„Das vorliegende Budgetpapier setzt mehrere klare Signale zugunsten des Wirtschafts- und Industriestandorts Österreich. Besonders Entlastungen bei Kosten, Investitionsanreize und strukturelle Reformen stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe“, so der Vorsitzende der Jungen Industrie, Eduard Fröschl, zum Doppelbudget für die Jahre 2027 und 2028: „Neben all den positiven Punkten, sind leider auch zusätzliche Belastungen für Unternehmen – wie die Anhebung der KöSt und die Verlängerung der Bankenabgabe – vorgesehen.“
Zentral ist die angekündigte Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt ab 2028, die eine spürbare Entlastung für Unternehmen darstellt und Spielraum für Investitionen sowie Beschäftigung schafft.
Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Einführung eines Industriestrompreises ab 2027 und die Verlängerung der Strompreiskompensation. Diese Maßnahme adressiert die aktuell hohen Energiekosten und entlastet insbesondere energieintensive Betriebe. „Damit wird nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit verbessert, sondern auch der Produktionsstandort Österreich abgesichert“, zeigt sich Fröschl überzeugt.
Ebenfalls positiv ist, dass „das Budget auf die Einführung von Vermögens- und Erbschaftssteuern sowie auf eine Erhöhung der Grundsteuer verzichtet. Gleichzeitig bleibt die Abschaffung der kalten Progression bestehen. Diese Punkte tragen zur Planungssicherheit bei“, so Fröschl.
„Insgesamt zeigt sich, dass das Budget mehrere industriepolitisch relevante Hebel bedient: Kostensenkungen bei den stark gewachsenen Arbeitskosten und Energieentlastung. Diese Kombination kann dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und stabilere Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung zu schaffen“, so Fröschl abschließend.
Junge Industrie
Franziska Sumberaz
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