Muttertag als Umsatzbringer: Wiener geben heuer durchschnittlich 64 Euro aus
Zwei Drittel beschenken jemanden zum Muttertag – Gesamtausgaben: 65 Millionen Euro – Hochsaison für Blumen- und Süßwarenhandel, Drogerien, Parfümerien und Schmuckhandel
Der Muttertag am 10. Mai zählt im Frühjahr zu den wichtigsten Kaufanlässen und ist ein bedeutender Umsatztreiber für den Wiener Handel. Neben Blumen- und Süßwarenhändlern profitieren auch Drogerien, Parfümerien sowie der Schmuckhandel von der hohen Kaufbereitschaft.
Laut einer aktuellen Befragung der Wirtschaftskammer Wien und KMU Forschung Austria planen rund zwei Drittel der Wienerinnen und Wiener (63 Prozent), jemanden zu beschenken. Am häufigsten wird die eigene Mutter bedacht (80 Prozent), gefolgt von Partnerinnen (22 Prozent) und Schwiegermüttern (14 Prozent). Heuer werden durchschnittlich 64 Euro pro Kopf für Muttertagsgeschenke ausgegeben – etwas mehr als im Vorjahr. Insgesamt belaufen sich die Ausgaben auf rund 65 Millionen Euro.
WICHTIGER IMPULS FÜR HANDEL UND GASTRONOMIE
„Wir rechnen heuer mit einem guten Muttertagsgeschäft. Auch wenn das Leben teurer geworden ist, lassen sich viele diesen familiären Anlass nicht nehmen und zeigen sich großzügig. Der Muttertag sorgt für zusätzliche Frequenz in den Wiener Einkaufsgrätzeln und belebt unterschiedlichste Branchen – vom Handel bis zur Gastronomie“, sagt Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien. „Neben klassischen Geschenken gewinnen gemeinsame Aktivitäten und persönliche Erlebnisse zunehmend an Bedeutung.“
BELIEBTESTE GESCHENKE ZUM MUTTERTAG
* Blumen und Pflanzen (52 Prozent)
* Süßwaren (31 Prozent)
* Restaurantbesuche (22 Prozent)
* Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen (20 Prozent)
* Wellnessangebote (14 Prozent)
LAST-MINUTE-KÄUFE DOMINIEREN IM STATIONÄREN HANDEL
Aus wirtschaftlicher Sicht sind die kommenden Tage entscheidend: Rund 80 Prozent der Befragten besorgen ihre Geschenke erst in der Woche vor dem Muttertag oder sogar am Feiertag selbst – überwiegend im stationären Handel (87 Prozent). Ein Drittel der Schenkenden (35 Prozent) kauft zumindest teilweise auch online.
„Gerade kurzfristig greifen viele auf Angebote vor Ort zurück. Die Wiener Geschäfte bieten eine große Auswahl an Geschenkideen und unterstützen mit persönlicher Beratung dabei, das passende Präsent zu finden“, betont Gumprecht.
Wirtschaftskammer Wien – Presse & Newsroom
Mag. Marion Bischof-Novak
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