Österreichische Ärztekammer: Ärztemangel? Ausbildungsgarantie statt Arbeitsverpflichtung für Jungärzte!
Die ÖÄK zeigt auf, welche Folgen monatelange Wartezeiten auf Plätze in der Basisausbildung, dem ersten Abschnitt in der Facharztausbildung, für unsere Gesundheitsversorgung haben.
„Die Wartelisten für Ausbildungsplätze in der ärztlichen Basisausbildung nach Abschluss des Medizinstudiums sind inzwischen ein hochproblematischer Flaschenhals auf dem Weg zum Arztberuf“, beschrieb Johannes Steinhart, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, die Ist-Situation im österreichischen Gesundheitssystem bei einer Pressekonferenz. „Wir brauchen jede Ärztin und jeden Arzt, und das möglichst schnell und ohne Hürden bei der Ausbildung.“ Neben den 1.3000 neuen Kassenstellen, die immer noch notwendig seien, müsste auch die Ärzteknappheit in den Spitälern aufgefangen werden: „Aber die Spitalsträger lassen aufgrund von zu knappen Budgets die motivierten Jungärzte bei ihrer Basisausbildung hängen“, kritisierte Steinhart.
„Unsere jungen Ärztinnen und Ärzte warten nach Abschluss des Medizinstudiums teilweise über ein Jahr darauf, die direkt anschließende neun Monate dauernde Basisausbildung in einem Spital antreten zu können. Andere erhalten eine Absage nach der anderen“, berichtete Daniel von Langen, ÖÄK-Vizepräsident und Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte. Verantwortlich dafür sind die Spitalsträger, denn für Plätze für die Basisausbildung gibt es formal kein Limit. Der limitierende Faktor in den einzelnen Häusern seien die Dienstposten, die sich aus den Budgets ergeben.
FRUSTRIERENDE SITUATION
Österreichische Ärztekammer
Mag. Thorsten Medwedeff
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +43 1 51406-3314
E-Mail: t.medwedeff@aerztekammer.at
Website: https://www.aerztekammer.at
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