FPÖ – Schnedlitz: „Regierung versteckt sich feige hinter FPÖ-Anfrage, um Unis öffentlich anzugreifen!”

Inhalt des heutigen Krone-Artikels stimmt – doch die FPÖ hat den Artikel nicht lanciert: „False-Flag-Aktion“ der Regierung transparent gemacht

Die „Kronen Zeitung” berichtete heute über die Gehälter heimischer Universitäts-Rektoren – unter über anderem 396.117 Euro brutto für den Rektor der Wirtschaftsuniversität Wien, mehr als das Gehalt des Bundeskanzlers. Die Grundlage dafür ist aber nicht die Pressearbeit der FPÖ. Die Regierung hat im Streit mit den Unis den Artikel offenbar selbst lanciert und dreht es so, als wäre es ein Artikel der Freiheitlichen. „Wenn man im Streit mit jemandem steht, nimmt man unsere Expertise rund um Anfragen offensichtlich gern in Anspruch und erledigt dafür sogar die Arbeit unserer Pressestelle gleich mit“, freute sich FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz. Für den freiheitlichen Generalsekretär ist die Aufdeckung dieser Zahlen ein wichtiger Beitrag zur Transparenz – die Vorgangsweise der Regierung hingegen feige und fragwürdig und deshalb legt er das Foul der Regierung gegenüber den Unis auch offen.

„Wir fühlen uns nicht missbraucht, sondern in unserer Arbeit bestätigt. Inhaltlich hat der Artikel nämlich recht, aber die Feigheit, das vonseiten der Regierung nicht offen auszusprechen, ist gigantisch”, erklärte Schnedlitz. „Anstatt selbst Klartext zu reden, wird unsere Anfrage einfach an die Medien durchgereicht, damit die Verlierer-Ampel den Führungskräften in den Unis so richtig eine reinwürgen und trotzdem selbst sagen kann, man habe damit nichts zu tun. Das ist nicht nur unredlich, sondern auch durchschaubar: Man will ein bisschen Empörung erzeugen und einen Treffer im Budgetstreit landen, ohne sich selbst dabei die Finger schmutzig zu machen – und vor allem, ohne dass man sich beim nächsten Treffen zwischen Systemregierung und Unis einer schlechten Stimmung hingeben muss. Wer solche Freunde und Partner hat, braucht keine Feinde mehr.“

„Nicht nur Gehälter auf Unis, sondern auch in Regierungsbüros müssen hinterfragt werden!“

„Wenn man bei den Rektorengehältern hinschaut, dann muss man auch bei der Regierung selbst hinschauen, bei den Beratern, bei den aufgeblasenen Kabinetten, bei Freunderlwirtschaft, Aufträgen an parteinahe Agenturen, Postenschacher und bei jedem einzelnen sinnlosen Euro, der nicht bei den Menschen ankommt. Wir haben es mit der teuersten Regierung aller Zeiten zu tun. In den Regierungsbüros selbst mit dem Sparen anzufangen, wäre das Gebot der Stunde. Alles andere ist eine Verhöhnung der Steuerzahler. Im Rahmen der Budgetkonsolidierung immer nur mit dem Finger auf andere zu zeigen, während man selbst Steuergeld verschwendet, als gäbe es kein Morgen, ist nicht haltbar. Man kann und muss sogar alles hinterfragen, auch die Gehälter auf den Unis – nur sich selbst darf man dabei halt nicht vergessen“, betonte Schnedlitz und schloss: „Die Bevölkerung hat sich eine Politik verdient, die ehrlich, transparent und auf ihrer Seite ist – und sich nicht feige hinter der FPÖ versteckt. Trotzdem möchte ich mich aufrichtig für die Pressearbeit in unserem Sinn bedanken.“

Freiheitlicher Parlamentsklub
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