FPÖ – Kassegger/Hammerl: „Regierung versucht, völlige Bankrotterklärung ihrer Energiepolitik als großen Erfolg zu verkaufen“

„Reine PR-Shows senken die Energiekosten nicht – der Wegfall der CO2-Kosten bei der Stromerzeugung würde den Strompreis sofort um rund ein Drittel senken“

„Die schwarz-rot-pinke Regierung versucht nun, den Österreichern eine völlige Bankrotterklärung ihrer Energiepolitik als großen Erfolg zu verkaufen“, sagten heute die beiden FPÖ-Energiesprecher NAbg. Axel Kassegger und NAbg. Paul Hammerl zur Präsentation des schwarz-rot-pinken Energiekrisenmechanismus zur Deckelung der Strompreise im Krisenfall. „Mit der ‚10-Cent-Preisgarantie beim Strom‘ wird eine Art Notfallbremse präsentiert, die lediglich die Folgen der eigenen Fehlentscheidungen kaschieren soll. Überdies ist es auch völlig unverantwortlich, dass der Industriestrompreis erst ab 2027 wirksam werden soll. Das hilft keinem Betrieb, der heute ums wirtschaftliche Überleben kämpft. Wir fordern seit Langem einen sofort wirksamen, wettbewerbsfähigen Industriestrompreis“, stellten die FPÖ-Energiesprecher klar.

„Ein Strompreis von zehn Cent pro kWh ist noch immer viel zu hoch. Noch vor fünf Jahren lag der Strompreis bei rund drei Cent pro kWh. ÖVP, SPÖ und NEOS haben offenbar längst aufgegeben, die Strompreise wieder auf ein früheres Niveau zu senken, und geben sich mittlerweile sogar mit einem sechsfach höheren Preis zufrieden, denn erst dann würde der angekündigte Preiseingriff überhaupt schlagend werden“, erklärten Kassegger und Hammerl.

„Wenn die Regierung den Strompreis tatsächlich senken will, dann muss sie endlich die Blockadehaltung ihres Landwirtschaftsministeriums gegen den Ausbau der Wasserkraft beenden und sich auf EU-Ebene klar für die Abschaffung des CO2-Handels einsetzen. Würden die CO2-Kosten bei der Stromerzeugung entfallen, würde der Strompreis sofort um rund ein Drittel sinken. Stattdessen hält die Regierung an einem System fest, das Strom künstlich verteuert und Bürger sowie Betriebe immer weiter belastet“, so die beiden FPÖ-Energiesprecher.

„Unser Land braucht keine weiteren PR-Shows der Bundesregierung, sondern endlich eine echte energiepolitische Wende – nämlich technologieoffen, leistbar, versorgungssicher und im Interesse der eigenen Bevölkerung. Daher muss auch in der Energiepolitik ein grundlegender Systemwechsel vollzogen werden, der jedoch nur mit Volkskanzler Herbert Kickl möglich sein wird. Im Mittelpunkt müssen dabei die heimische Wasserkraft, Versorgungssicherheit, Leistbarkeit sowie der Erhalt gesicherter Kraftwerkskapazitäten stehen“, betonten Kassegger und Hammerl.

„Die Österreicher brauchen keine hektischen Kriseninstrumente als Dauerzustand, sondern endlich eine seriöse und ideologiefreie Energiepolitik. Nur mit einer Stärkung der heimischen Energieproduktion aus Wasserkraft, einem Ende der Belastungspolitik und einer Abkehr von den fatalen EU-Fehlentwicklungen wird Energie langfristig wieder leistbar werden“, erklärten Kassegger und Hammerl.

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