FW-Langthaler: FW NÖ setzt im Wirtschaftsparlament NÖ Unternehmer-Anträge durch!
Zustimmung für FW-Forderungen zu Bürokratieabbau, Energiepreisen und leistbarem Bauen! BUAG bleibt jedoch Streitpunkt!
Die Freiheitliche Wirtschaft Niederösterreich hat beim heutigen Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Niederösterreich zentrale Unternehmeranliegen eingebracht und damit wichtige wirtschaftspolitische Impulse gesetzt. Die FW-Anträge zu Bürokratieabbau, Energiepreisen und leistbarem Bauen greifen genau jene Themen auf, die den Betrieben in Niederösterreich derzeit besonders unter den Nägeln brennen: zu viel Bürokratie, zu hohe Energiekosten, überzogene Auflagen und immer schwierigere Rahmenbedingungen für Investitionen. Gleichzeitig wurde einmal mehr deutlich, dass es aus Sicht der Freiheitlichen Wirtschaft auch grundlegende Reformen innerhalb der Wirtschaftskammer braucht. Für die FW steht fest: Die Zwangsmitgliedschaft muss fallen, denn sie steht zutiefst gegen Liberalität und gegen unternehmerische Freiheit!
Unternehmer brauchen eine starke Interessenvertretung durch Leistung und Service, jedoch bestimmt nicht durch eine verpflichtende Mitgliedschaft mit Zwangsbeiträgen.
Besonders erfreulich ist, dass wesentliche Forderungen der Freiheitlichen Wirtschaft breite Zustimmung gefunden haben. Das zeigt klar: Viele FW-Positionen sind längst in der Mitte der Wirtschaft angekommen. Weniger Bürokratie, schnellere Verfahren, leistbare Energie und praxistaugliche Regeln sind keine Parteifragen, sondern Überlebensfragen für viele Betriebe. Zusätzlich wurde auch ein gemeinsamer dringlicher Antrag von Wirtschaftsbund, Industrie, SWV und Freiheitlicher Wirtschaft unterstützt, der eine Senkung der KU2 bis 2030 um 25 Prozent vorsieht. Für die FW ist das ein wichtiger, jedoch – und das ist festzuhalten – nur ein erster Schritt.
Das Ziel bleibt klar: Leistung statt Zwang!
Kritisch sieht die Freiheitliche Wirtschaft jedoch, dass der Wirtschaftsbund beim FW-Antrag zum Bürokratieabbau den Punkt zum BUAG-System nicht mittragen wollte und dazu eine Abänderung eingebracht wurde. Gerade bei der BUAK-/BUAG-Problematik werden viele Betriebe in der Praxis mit Zwangssystemen, zusätzlichem Verwaltungsaufwand und massiven Belastungen konfrontiert. Für die FW ist klar: Wer Betriebe entlasten will, darf genau diese Unternehmer nicht im Stich lassen.
Ebenso unverständlich ist für die Freiheitliche Wirtschaft, dass sich der Wirtschaftsbund erneut deutlich zur Zwangsmitgliedschaft bekannt hat. Aus Sicht der FW braucht die Wirtschaftskammer nicht mehr Zwang, sondern mehr Leistung, mehr Service, mehr Transparenz und aber klar echte Reformbereitschaft. Unternehmer müssen überzeugt werden – nicht verpflichtet.
FW NÖ-Landesobmann Reinhard Langthaler: „Die heutige Debatte zeigt eines ganz klar: der Wirtschaftsbund hat längst die Haftung unter den Füßen und das Gefühl für eine tatsächliche Unternehmensvertretung verloren. Unsere Themen jedoch sind richtig, notwendig und längst überfällig. Bürokratieabbau, leistbare Energie und einfacheres Bauen sind zentrale Voraussetzungen für einen starken Wirtschaftsstandort. Umso bedauerlicher ist es, dass beim BUAG-System wieder viele betroffene Betriebe im Stich gelassen werden. Die Freiheitliche Wirtschaft wird hier nicht lockerlassen. Unser Ziel bleibt eine Wirtschaftskammer, die Unternehmer entlastet, Leistung ermöglicht und nicht zusätzliche Zwangssysteme verteidigt.“
Freiheitliche Wirtschaft NÖ
E-Mail: noe@freiheitliche-wirtschaft.at
Website: https://www.fw.at/noe/
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender
Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.