FPÖ – Krauss: Personalnot in Wiens Kindergärten ist das Ergebnis jahrelangen NEOS-Versagens
Attraktivierung der Kindergartenpädagogik kommt viel zu spät
„Die aktuellen Zahlen mit 715 Abgängen in den städtischen Kindergärten sind die Rechnung für jahrelange Untätigkeit von NEOS-Bildungsstadträtin Emmerling und ihrem Vorgänger Christoph Wiederkehr. Die Probleme sind seit Jahren bekannt, passiert ist jedoch viel zu wenig“, kritisiert FPÖ-Wien Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss.
Für Krauss zeigt sich einmal mehr, dass die rot-pinke Stadtregierung auch in der Bildungspolitik einen völligen Kurswechsel braucht. „Anstatt die Arbeitsbedingungen zu verbessern und das Berufsbild der Elementarpädagogik attraktiver zu machen, wurde jahrelang zugeschaut. Jetzt fehlen hunderte Fachkräfte und Familien bekommen die Folgen dieser verfehlten Politik direkt zu spüren.“
Besonders bedenklich ist, dass ausgerechnet die zuständige MA 10 seit Jahren vor allem durch Überforderung und Missmanagement auffällt. „Die regelmäßigen Förderskandale rund um Kindergartenvereine haben gezeigt, dass die Kontrolle offenbar nicht funktioniert. Während Millionen an Steuergeld fragwürdig eingesetzt wurden, hat man die eigentlichen Herausforderungen in den Kindergärten sträflich vernachlässigt“, so Krauss.
Wer die frühkindliche Bildung ernst nimmt, muss endlich dafür sorgen, dass mehr ausgebildete Pädagogen im Beruf bleiben, die Rahmenbedingungen verbessert werden und der Beruf wieder attraktiv wird. „Wien braucht endlich eine Bildungspolitik mit Hausverstand statt ideologischer Experimente und Dauer-Ausreden“, betont Krauss abschließend.
Klub der Wiener Freiheitlichen
Telefon: 01/4000-81769
E-Mail: presse@fpoe-wien.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender
Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.