FPÖ – Hafenecker: „ORF-Generaldirektorswahl ist abgekartetes Spiel und Postenschacher mit Wahlzettel!

FPÖ rechnet mit rot-schwarzem Selbstbedienungsladen am Küniglberg ab und fordert sofortiges Ende der Zwangsgebühren und echte ORF-Reform

Im Vorfeld der Wahl des neuen ORF-Generaldirektors am 11. Juni 2026 rechnete FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA heute bei einer Pressekonferenz schonungslos mit den Zuständen am Küniglberg ab. Für ihn gleiche der ORF einem einzigen Scherbenhaufen, bei dem die Systemparteien ÖVP und SPÖ die wichtigsten ORF-Posten bereits im Vorfeld über medial kolportierte Sideletter unter sich aufgeteilt hätten. Die verkürzte Ausschreibungsfrist sei dabei nur ein weiteres Indiz für eine politisch gesteuerte Inszenierung.

„Weil sich vorab bereits ablesen lässt, dass es sich hier um nichts anderes als um ein abgekartetes Spiel handelt. Das, was am Küniglberg passiert, ist ganz bestimmt kein Auswahlverfahren, sondern das ist einfach nur Postenschacher mit Wahlzettel unter den Augen der Öffentlichkeit“, kritisierte Hafenecker. Dass ÖVP-Generalsekretär Marchetti bereits während der laufenden Bewerbungsfrist mit Clemens Pig öffentlich einen Wunschkandidaten ausrufe, zeuge von beispielloser Überheblichkeit der Kanzlerpartei.

Neben dem eklatanten Postenschacher prangerte der freiheitliche Mediensprecher auch die völlig entgleiste Diskussionskultur linker ORF-Redakteure an. Wenn Armin Wolf auf Social Media eine Bewerberin attackiere, müsse das Konsequenzen haben. „Wenn es um Fake News geht, die der Herr Wolf aufdecken möchte, dann soll er bitte eine Runde durch die eigenen Redaktionen im Haus drehen. Er soll es sich aber bitte sparen, dermaßen unflätig Kandidatinnen für den ORF-Generaldirektorsposten zu beschimpfen“, so Hafenecker.

Noch tiefer blicken lasse das Verhalten von ORF-Redakteur Kappacher, der beim gestern stattgefundenen ORF-Hearing offen infrage stellte, warum man Wissenschaftlern abseits des Mainstreams eine Plattform geben solle. Für Hafenecker sei dies ein Skandal: „Ein Zwangsgebührenjournalist, der der Herr Kappacher nun einmal ist, erklärt vor laufender Kamera am eigenen Sender, welche Meinungen seiner Ansicht nach eine Bühne verdienen und welche nicht. In einer Demokratie entscheidet ganz bestimmt nicht ein einzelner ORF-Redakteur, welche Meinung die Bürger hören dürfen!“

Der 11. Juni werde zum Tag der Wahrheit, an dem sich zeige, ob der Stiftungsrat nur ein Abstimmungsautomat der Regierung für das Parteibuchfernsehen sei. Abschließend erneuerte Hafenecker die freiheitliche Kernforderung: „Wenn die Regierungsparteien haben wollen, dass ihre Funktionäre via öffentlich-rechtlichem Rundfunk weiter durchgefüttert werden, dann sollen sie das bitte machen. Und zwar mit der Parteienförderung. Was jedenfalls nicht sein kann, ist, dass die Geldbörsen der Zwangsgebührenzahler herhalten müssen. Wir Freiheitliche wollen jedenfalls ein Aus für die Zwangsgebühren, ein Ende des Privilegienstadls am Küniglberg und eine echte ORF-Reform!“

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/ 40 110 – 7012
E-Mail: presse-klub@fpk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.