Verdoppelung der Werksfläche: Complex Pharmaceuticals erweitert Standort in Niederösterreich
Ein halbes Jahr vor Produktionsstart erweitert Complex Pharmaceuticals seinen Standort in Traiskirchen deutlich: Die Werksfläche wächst von 7.800 auf 15.200 Quadratmeter.
DAS STARTUP COMPLEX PHARMACEUTICALS BAUT DERZEIT IN TRAISKIRCHEN BEI WIEN EIN MODERNES PRODUKTIONS- UND VERPACKUNGSZENTRUM FÜR DIE PHARMAZEUTISCHE SEKUNDÄRHERSTELLUNG. NUN VERKÜNDET DAS UNTERNEHMEN EINEN WEITEREN BEDEUTENDEN WACHSTUMSSCHRITT: EIN HALBES JAHR VOR PRODUKTIONSSTART WIRD DIE WERKSFLÄCHE IN NIEDERÖSTERREICH VERDOPPELT. DAMIT REAGIERT COMPLEX PHARMACEUTICALS AUF DEN STEIGENDEN BEDARF AN FLEXIBLEN PRODUKTIONS-, LAGER- UND LOGISTIKKAPAZITÄTEN IN EUROPA.
Südlich von Wien entsteht derzeit ein Ort, an dem die Zukunft der europäischen Arzneimittelproduktion mitgestaltet werden soll. Das Pharma-Startup Complex Pharmaceuticals baut im Logistik Park Tribus in Traiskirchen ein modernes Produktions- und Verpackungszentrum auf – ein Schritt, mit dem das Unternehmen die Versorgungssicherheit stärken will. Das Areal wurde von Propel Industries errichtet. Complex Pharmaceuticals hat hier 50 Prozent der Fläche langfristig angemietet.
STARKE NACHFRAGE NACH REGIONALER VERFÜGBARKEIT
Dass die Nachfrage nach regionaler Produktion und Verfügbarkeiten stark steigt, zeigt nicht zuletzt die aktuelle Expansion des Unternehmens: Mehr als ein halbes Jahr vor dem geplanten Produktionsstart erweitert Complex Pharmaceuticals seinen Standort in Niederösterreich und verdoppelt die aktuelle Werksfläche von rund 7.800 auf insgesamt 15.200 Quadratmeter.
„_Obwohl wir erst ab 2027 in den operativen Vollbetrieb gehen, verzeichnen wir bereits eine starke Nachfrage nach zusätzlichen Lagerkapazitäten_“, berichtet CHRISTOPH REINWALD, General Manager von Complex Pharmaceuticals. „_Aus diesem Grund setzen wir den nächsten Schritt früher als geplant und starten bereits jetzt mit der strategischen Erweiterung unseres Standorts._“
INVESTITION IN DIE ZUKUNFT
Angemietet wurde ein weiteres Objekt mit circa 7.400 Quadratmetern auf derselben Gewerbefläche. Das bestehende Werk mit Fokus auf der Herstellung von Sekundärverpackung wird damit um ein Zentrallager mit insgesamt 10.000 Palettenplätzen für Lohnkund:innen im Ambient-Bereich – also der Lagerung von Arzneimitteln in einem kontrollierten Raumtemperaturfenster von 15 bis 25 Grad Celsius – sowie weitere Büroräumlichkeiten reicher. Darüber hinaus soll die Standorterweiterung laut dem Unternehmen Platz für die Umsetzung weiterer Projekte und Services für internationale Lohnkund:innen schaffen.
Der Zeitplan ist straff: Der Umbau des neuen Objekts beginnt im August, die Fertigstellung ist für Jänner 2027 geplant.
PRODUKTION, VERPACKUNG UND LOGISTIK AN EINEM STANDORT
Währenddessen schreitet der Umbau des ersten Objekts planmäßig voran: Die Inbetriebnahme der ersten Verpackungslinie ist für Ende des Jahres vorgesehen, die volle Auslastung wird ab Jänner 2027 erwartet. Dann werden am Standort sowohl pharmazeutische Sekundärverpackungen hergestellt als auch Teile der Arzneimittelproduktion umgesetzt.
Mit der Flächenerweiterung wird nun auch die Lager- und Logistikfunktion stärker ausgebaut. „_Unsere Expansion bietet insbesondere unseren Lohnkund:innen den Vorteil, Produkte direkt vor Ort zu lagern und weiterzuverarbeiten. Das reduziert Transportwege und erhöht die Flexibilität in der Lieferkette enorm_“, so Reinwald. Damit nennt der General Manager Aspekte, die im Sinne einer modernen, agilen und stärker regional verankerten pharmazeutischen Produktion feste Bestandteile seiner Vision sind.
EXPANSION GEHT WEITER
Mit der aktuellen Flächenerweiterung ist die Entwicklung des Standorts jedoch nicht abgeschlossen. Vielmehr schafft Complex Pharmaceuticals damit die Grundlage für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren. Ziel ist es, einen integrierten Pharmastandort aufzubauen, der flexibel auf Marktanforderungen reagieren kann: „_Traiskirchen soll Schritt für Schritt zu einem leistungsfähigen Zentrum für pharmazeutische Dienstleistungen im Herzen Europas werden_“, so Reinwald abschließend.
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