FPÖ – Belakowitsch: „NEOS-Angriff auf Pensionen ist sozialkalt und eine Verhöhnung unserer arbeitenden Menschen!“
Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, verdient sich eine sichere Pension
Als „sozialkalten Anschlag auf unsere hart arbeitenden Bürger“ bezeichnete heute die FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch die Forderung der NEOS, das gesetzliche Pensionsantrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln und damit anzuheben. Dass die Industriellenvereinigung diesen Vorstoß beklatsche, entlarve die wahren Absichten dahinter: „Hier geht es nicht um die Zukunftssicherung des Systems, sondern um die Zerstörung des Sozialstaats nach dem Vorbild des Turbokapitalismus.“
Für Belakowitsch zeugen die NEOS-Forderungen von einer völligen Realitätsverweigerung. „Es ist eine bodenlose Frechheit und eine Verhöhnung hunderttausender Österreicher, wenn NEOS-Politiker vom Schreibtisch aus über eine ‚ideologiefreie Debatte‘ philosophieren. 45 Jahre Arbeit haben mit Ideologie nichts am Hut, sondern mit einem verdienten Recht, in den Ruhestand einzutreten. Viele Menschen in unserem Land können schon heute nicht mehr gesund bis zum gesetzlichen Pensionsalter arbeiten. Fragen Sie einmal eine Pflegerin, einen Bauarbeiter oder eine Verkäuferin, was sie von der Idee halten, noch länger arbeiten zu müssen!“, so Belakowitsch. Die Debatte sei an Zynismus kaum zu überbieten, solange die Regierung nicht endlich für altersgerechte Arbeitsplätze, einen echten Schutz für ältere Arbeitnehmer und bessere Bedingungen für eine freiwillige Verlängerung der Erwerbstätigkeit sorge.
„Während man Milliarden für fragwürdige Auslandsprojekte, eine explodierende Asylindustrie und den aufgeblähten Brüsseler Wasserkopf ausgibt, soll bei den eigenen Leuten, bei den Pensionisten, der Sparstift angesetzt werden. Das ist ein Verrat an der unserer Bevölkerung. Dass diese Forderung gerade von den pinken Minderleistern kommt, die unser hart verdientes Steuergeld mit offenen Armen an die ukrainische Front und um die halbe Welt verschickt, grenzt fast an einen ‚Treppenwitz, dem der Schmäh abhandengekommen ist‘“, kritisierte die FPÖ-Sozialsprecherin.
„Mit uns Freiheitlichen wird es einen solchen Angriff auf unser Pensionssystem niemals geben. Eine sichere und gerechte Pension ist keine Gnade, sondern ein erworbenes Recht. Es braucht eine Politik, die die Sorgen der eigenen Bevölkerung ernst nimmt, anstatt die Menschen für die elitären Fantasien einer abgehobenen Politikerkaste bluten zu lassen. Dafür braucht es einen Volkskanzler Herbert Kickl, der diesem Wahnsinn ein Ende setzt und wieder Politik für Österreich macht!“
Freiheitlicher Parlamentsklub
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