FPÖ – Brückl: „Bildungskrise verschärft sich, doch NEOS-Bildungsminister setzt auf ideologische Schwerpunkte“

„Lehrermangel, Unterrichtsausfälle und sinkende Leistungen bleiben ungelöst, während neue Maturathemen wie ‚Feminismus‘ forciert werden“

„Während an Österreichs Schulen tausende Lehrer fehlen, Unterrichtsstunden ausfallen und die Bildungsleistungen seit Jahren unter Druck geraten, setzt das Bildungsministerium die nächsten fragwürdigen Prioritäten. Künftig sollen Schülerinnen und Schüler sogar im Themenbereich ‚Feminismus‘ maturieren können, während gleichzeitig klassische Bildungsinhalte und Sprachfächer wie Latein weiter zurückgedrängt werden“, kritisierte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl.

„Österreich erlebt derzeit die wohl größte Bildungskrise der Zweiten Republik. Doch statt sich um Lehrermangel, Unterrichtsausfälle und sinkende Leistungsstandards zu kümmern, beschäftigt sich Wiederkehr mit ideologischen Prestigeprojekten. Das ist keine verantwortungsvolle Bildungspolitik, sondern ein Kabarett auf Kosten unserer Kinder“, so Brückl.

Besonders absurd sei, dass mit Wiederkehr ausgerechnet jener Politiker nun das österreichische Bildungssystem reformieren wolle, der bereits als Wiener NEOS-Bildungsstadtrat Verantwortung für die Zustände in Wien getragen habe. Gerade die Bundeshauptstadt sorge seit Jahren mit Integrations-, Sprach- und Bildungsproblemen für negative Schlagzeilen. Für den freiheitlichen Bildungssprecher sei diese Entwicklung symptomatisch für die aktuelle Bildungspolitik der schwarz-rot-pinken Verliererkoalition. „Während Schülerinnen und Schüler immer größere Defizite in Deutsch, Mathematik und Allgemeinbildung aufweisen, werden bewährte Bildungsinhalte zurückgedrängt und ideologische Modethemen aufgewertet. Das zeigt deutlich, wie weit sich die Verantwortlichen von den tatsächlichen Herausforderungen an unseren Schulen entfernt haben“, erklärte Brückl.

„Wer glaubt, die Zukunft Österreichs dadurch zu sichern, dass Schülerinnen und Schüler im Fach ‚Feminismus‘ maturieren, während gleichzeitig Lehrer fehlen und Unterricht ausfällt, hat die Realität an unseren Schulen längst aus den Augen verloren. Unsere Kinder brauchen Wissen, Leistung, Bildung und eine solide Allgemeinbildung statt ideologischer Ersatzhandlungen. Die Prioritäten von ÖVP, SPÖ und NEOS sind ein weiterer Beleg dafür, dass sie die eigentlichen Probleme im Bildungsbereich nicht lösen wollen oder nicht lösen können“, betonte Brückl.

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