FPÖ – Kolm: „Wifo/IHS-Prognose entlarvt wirtschaftspolitisches Versagen – Realeinkommen sinken erneut“
„Österreich braucht jetzt keine Hoffnung auf sinkende Energiepreise, sondern endlich eine klare wirtschaftspolitische Ansage“
„Die aktuelle Wifo/IHS-Prognose ist eine klare wirtschaftspolitische Bankrotterklärung. Trotz massiver staatlicher Eingriffe wächst die Wirtschaft mit rund einem Prozent de facto nicht, die Arbeitslosigkeit bleibt hoch und vor allem sinken die Realeinkommen der Menschen erneut. Das ist der entscheidende Punkt: Die Bevölkerung verliert Jahr für Jahr an Kaufkraft, während die Politik gleichzeitig immer neue Belastungen schafft und ihre Hoffnungen stets auf die nächste optimistische Prognose setzt. Wer in dieser Situation die Probleme primär auf geopolitische Entwicklungen schiebt, blendet die hausgemachten Ursachen systematisch aus“, so die freiheitliche Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm.
„Das zugrunde liegende Narrativ ist gefährlich bequem. Die Konjunktur soll sich einfach wieder erholen, sobald die Energiepreise sinken, heißt es. Das ist kein politisches Konzept, sondern die Hoffnung auf günstige Marktbewegungen. Wirtschaftspolitik darf sich jedoch nicht auf externe Entwicklungen verlassen. Gerade unter schwierigen internationalen Rahmenbedingungen muss sie Entlastungen schaffen und den Standort stärken. Stattdessen erleben wir das Gegenteil: hohe Abgaben, steigende Schulden und fehlende Investitionsanreize. Dass selbst bei einem Defizit von rund vier Prozent kein nennenswertes Wachstum entsteht, zeigt, wie wirkungslos die aktuelle Politik der schwarz-rot-pinken Regierung tatsächlich ist“, betonte Kolm.
„Die eigentliche Frage, die diese Prognose unbeantwortet lässt, lautet: Warum entstehen trotz historisch hoher Staatsausgaben keine Investitionen, keine Produktivitätsgewinne und keine nachhaltige Wohlstandssteigerung? Ein Wachstum von rund einem Prozent ist kein Aufschwung, sondern die Fortsetzung der Stagnation. Die Privatwirtschaft verliert zunehmend an Dynamik, während die aktuellen BIP-Zahlen nur noch durch öffentlichen Konsum und öffentliche Investitionen erreicht werden. Damit bewegen wir uns Schritt für Schritt in Richtung Staatswirtschaft. Österreich ist daher nicht Opfer äußerer Umstände, sondern das Ergebnis einer verfehlten Wirtschafts- und Standortpolitik der schwarz-rot-pinken Regierung“, erklärte Kolm.
„Österreich braucht jetzt keine Hoffnung auf sinkende Energiepreise, sondern endlich eine klare wirtschaftspolitische Ansage: weniger Belastungen, mehr Wettbewerb, wettbewerbsfähige Energiepreise, spürbare Entlastungen für Arbeitnehmer und Unternehmen sowie echte Standortreformen. Nur wenn Leistung wieder belohnt, Investitionen erleichtert und bürokratische Hürden konsequent abgebaut werden, kann unser Land nachhaltig wachsen und verlorene Kaufkraft zurückgewinnen“, so die FPÖ-Wirtschaftssprecherin.
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