FPÖ-Bors: „Niederösterreich bleibt im Öffi-Verkehr und auf der Straße voll auf Schiene“

Öffi-Verkehrs- und Straßenbau-Budget mit viel Hausverstand und richtigen Schwerpunkten

„Mit diesem Budget wird das Angebot gesichert, die Infrastruktur weiterentwickelt und die Mobilität in NÖ mit Hausverstand gestaltet. Daher ein großes Dankeschön an unseren Verkehrslandesrat Udo Landbauer. Niederösterreich ist mit diesem Kurs gut unterwegs. Dieses Budget ist ein Budget der Verantwortung. Es sichert wesentliche Leistungen für Pendler und Schüler. Es investiert in Bahn, Bus, Bahnhöfe, Park & Ride, regionale Mobilität sowie Verkehrssicherheit. Und es berücksichtigt gleichzeitig, dass öffentliche Mittel nicht unbegrenzt vorhanden sind“, sagt FPÖ Niederösterreich Landesparteisekretär LAbg. Andreas Bors zum Infrastrukturbudget 2027/28.

„Dort investieren, wo es notwendig ist. Dort absichern, wo die Menschen täglich auf Angebote angewiesen sind. Dort flexibilisieren, wo starre Systeme nicht funktionieren. Und dort konsolidieren, wo es budgetär notwendig ist. Der von Udo Landbauer eingeschlagene Kurs ist verantwortungsvoll und zeigt, dass man auch in Zeiten von Budgetkonsolidierung und Sparvorgaben das Land am Laufen halten kann“, so Andreas Bors, Mitglied des Verkehrs-Ausschusses.

Im Öffentlichen Verkehr bleibt die Bahn ein Schwerpunkt: Für die Verkehrsdiensteverträge im Bahnbereich, insbesondere mit der ÖBB, der Raaber Bahn und den Wiener Lokalbahnen sind für 2027 rund 134 Mio. Euro und für 2028 rund 136 Mio. Euro vorgesehen. Die Doppelstocktriebzüge von Stadler (KISS) bringen mehr Sitzplätze und mehr Kapazität etwa auf der Südbahn, wo bis zu 25 Prozent mehr Sitzplätze angeboten werden. Im Jahr 2028 geht nach über 1,5 Jahren Baustellen die modernisierte Wiener S-Bahn-Stammstrecke in Betrieb. „Damit kommt es zur größten Fahrplanänderung seit Inbetriebnahme des Hauptbahnhofes im Jahr 2016“, erläutert Bors.

„NÖ besteht aus 573 Gemeinden. Daher braucht es in der Fläche bedarfsorientierte Angebote wie etwa Anrufsammeltaxis und flexible Verkehre“, so Bors. Die NÖVOG bleibt ein wichtiger Pfeiler der Verkehrspolitik in NÖ – für Mariazeller-, Schneebergbahn und Co. sind für 2027 rund 19 Mio. Euro und für 2028 rund 18 Mio. vorgesehen. „Die Leistungen bleiben stabil, es gibt punktuelle Anpassungen in Schwachverkehrszeiten. Für mittelfristige Investitionen der NÖVOG sind je 11 Mio. Euro für 2027 und 2028 geplant. Die Verhandlungen mit dem Bund sind noch nicht abgeschlossen. Klar ist: Niederösterreich ist ein Pendlerland, ein Flächenland und ein wesentlicher Teil der Ostregion. Der Bund darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen“, erörtert Andreas Bors.

NÖ BAHNOFFENSIVE WIRD FORTGEFÜHRT

Auch beim Bahnhofsausbau bleibt NÖ dran – rund 60 Bahnhöfe werden in den kommenden Jahren modernisiert. „Die NÖ Bahnoffensive wird fortgeführt: für 2027 sind 20 Mio. Euro, für 2028 sind 13,5 Mio. Euro vorgesehen. Damit werden Regionalbahnausbauten in NÖ weiterhin vorangetrieben“, erläutert Bors.

Der Rahmenplan der ÖBB ist bekannt, es wird zu Verschiebungen auf Bundesebene kommen, wie zum Beispiel beim viergleisigen Ausbau der Südbahn von Wien bis Mödling. „Wenn der Bund Projekte verschiebt, kann man das dem Land NÖ nicht vorwerfen. Aber dass die Bundesregierung Tirol gegen Niederösterreich ausspielt und die Flughafenspange zurückstellt, ist ein Irrsinn“, so Bors. Auch der Verkehrsbund bleibt in der Ostregion wesentlich: Für den Bereich VOR GmbH sind für 2027/28 knapp 80 Mio. Euro veranschlagt.

„Der Straßenbereich ist das Rückgrat der Mobilität in Niederösterreich. Wir sprechen über jene Infrastruktur, die unsere Pendler, unsere Betriebe, unsere Einsatzorganisationen täglich brauchen und die für den ländlichen Raum unverzichtbar ist. NÖ ist ein Flächenbundesland. Daher ist klar: Straße und Öffi-Verkehr sind kein Gegensatz. Beides gehört zusammen. Wer Mobilität in NÖ ehrlich denkt, der weiß, dass es ohne ein leistungsfähiges Straßennetz nicht geht. Genau dafür steht unser Verkehrslandesrat Udo Landbauer: für eine Verkehrspolitik mit Hausverstand, für sichere Straßen, für regionale Erreichbarkeit und für eine Infrastruktur, die zu unserem Land passt und immer am Puls der Bevölkerung ist“, sagt LAbg. Andreas Bors zum Straßenbau-Budget.

NÖ IST UND BLEIBT EIN AUTOLAND

Für das Ressort Straße sind im Doppelbudget 2027/2028 jeweils rund 219 Millionen Euro vorgesehen. Damit werden der Betrieb, die Netzinstandhaltung sowie wichtige Großprojekte abgesichert. „Das ist ein klares Bekenntnis zu unserem Straßennetz und zur Verantwortung gegenüber den Niederösterreichern. Niederösterreich ist und bleibt ein Autoland“, meint Bors und verweist auf 13.600 Kilometer Landesstraßen, 4.577 Brücken, 788 Eisenbahnkreuzungen, über 480 Kreisverkehre und rund 990 Verkehrssicherungsanlagen.

„Das ist eine gewaltige Infrastrukturleistung, die funktioniert, weil der NÖ Straßendienst tagtäglich hervorragende Arbeit leistet. 58 Straßenmeistereien, 7 Brückenmeistereien, rund 3.400 Mitarbeiter und 51 Lehrlinge in 38 Meistereien sorgen dafür, dass NÖ mobil bleibt. Ein großer Dank dafür“, so Bors weiter.

Auch in den kommenden Jahren werden Projekte begonnen, umgesetzt und fertiggestellt. Dazu zählen etwa die Donaubrücke Stein-Mautern, die Donaubrücke Mauthausen, der Ringschluss Wiener Neustadt sowie die Umfahrung Großglobnitz-Kleinpoppen im Waldviertel.

ÖFFI-VERKEHR UND STRASSENNETZ GEHEN HAND IN HAND

„Verkehrssicherheit bleibt dabei natürlich ein zentraler Maßstab. Maßnahmen, die unmittelbar der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer dienen, haben weiterhin höchste Priorität. Dabei geht es auch um wirtschaftliche Vernunft. Eine gute Straße ist nicht nur Asphalt. Eine gute Straße ist Standortpolitik“, führt Bors aus.

„Es geht darum, die vorhandenen Mittel effizient einzusetzen, klare Prioritäten zu setzen und laufende Großprojekte verlässlich umzusetzen. Unser Ziel ist klar: NÖ soll auch in Zukunft ein mobilitätsstarker, sicherer und handlungsfähiger Lebens- und Wirtschaftsraum bleiben. Dazu braucht es einen starken öffentlichen Verkehr, aber genauso ein starkes Straßennetz. Beides gehört zusammen. Und beides wird unter Verkehrslandesrat Udo Landbauer mit einem hohen Maß an Hausverstand weiterentwickelt“, schließt Andreas Bors, der im Straßen-Budget ein positives Signal für die Zukunft NÖs sieht.

FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
Joachim Lielacher, Leitung Presse
Telefon: 06648150962
E-Mail: j.lielacher@fpoe.at
Website: https://www.fpoe-noe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.