Licht für die Welt fordert zum Budgetbeschluss: EZA-Mittel gezielt einsetzen
Mehr als die Hälfte aller Menschen mit Behinderungen im Globalen Süden in Ernährungsunsicherheit
„Bis zu 720 Millionen Menschen weltweit hungern. Menschen mit Behinderungen sind in besonderer Gefahr. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen“, warnt Alex Buchinger, Geschäftsführer von Licht für die Welt Österreich, anlässlich des heutigen Budgetbeschlusses im Nationalrat. Die angesichts der Budgetkrise knappen Mittel müssen so eingesetzt werden, dass sie Armut und Hunger entgegenwirken. „Dafür ist es wichtig, trotz knapper Ressourcen Programme verstärkt darauf zu prüfen, dass sie niemanden ausschließen, und Projekte mit einem Fokus auf Inklusion gut zu begleiten“, fordert Buchinger.
Laut dem UN Flagship Report on Disability and Development sind in Ländern mit geringem Einkommen mehr als die Hälfte (55%) der dort lebenden Menschen mit Behinderungen Ernährungsunsicherheit ausgesetzt.
Derzeit werden Gelder für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Arbeit weltweit gekürzt und sind auf ein Level von vor fast einem Jahrzehnt gefallen. Österreich, wie fast alle OECD-Länder, liegt von dem selbstgesteckten Ziel 0,7% des BNE für EZA aufzuwenden, weit entfernt. Dieser Prozentsatz lag im Jahr 2025 bei nur 0,33%.
WEITERE INFORMATIONEN:
UN Flagship Report on Disability and Development 2024
The State of Food Security and Nutrition in the World 2025
Licht für die Welt
Natalie Plhak
Telefon: 0664 546 82 41
E-Mail: n.plhak@licht-fuer-die-welt.at
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