FPÖ – Kolm/Federspiel: „AUA-Rückzug vom Flughafen Innsbruck ist Alarmsignal für Standort Tirol – Anzengruber und Mattle müssen handeln“

FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm und FPÖ-Innsbruck-Stadtparteiobmann und Touristiker Rudi Federspiel sehen sich durch aktuelle Medienberichte über einen möglichen Rückzug der Austrian Airlines aus Innsbruck in ihrer jahrelangen Kritik bestätigt. Wiederholt warnen die Freiheitlichen vor einem schleichenden Bedeutungsverlust des Flughafens Innsbruck und fordern eine strategische Neuausrichtung, Professionalisierung und aktive Standortpolitik für Tirols wichtigste internationale Verkehrsdrehscheibe.

„Sollte sich bestätigen, dass sich die Austrian Airlines noch heuer und ausgerechnet vor der Wintersaison vollständig aus Innsbruck zurückziehen, dann ist das ein schwerer Schlag für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Tirol, den die amtierende Stadt- und Landespolitik mitzuverantworten haben. Wir warnen seit Jahren davor, dass mangelnde strategische Führung, politische Untätigkeit und ideologische Scheuklappen den Flughafen Innsbruck Schritt für Schritt schwächen. Genau diese Entwicklung scheint nun leider einzutreten“, erklärte die FPÖ-Wirtschaftssprecherin aus Innsbruck.

Für Kolm ist dabei klar, dass es sich beim Flughafen Innsbruck nicht um ein kommunalpolitisches Randthema handelt, sondern um eine zentrale standortpolitische Infrastruktur für Wirtschaft, Export, Tourismus und internationale Wettbewerbsfähigkeit Tirols: „Manche Grüne mögen sich über weniger Flugverkehr freuen. Wir tun das nicht. Jeder Verlust von Flugverbindungen bedeutet weniger internationale Anbindung, weniger wirtschaftliche Dynamik und langfristig weniger Wettbewerbsfähigkeit für Tirol. Wer Mobilität nur als Problem betrachtet, verkennt ihre Bedeutung für Wohlstand, Wertschöpfung und wirtschaftliche Teilhabe.“

Der Innsbrucker FPÖ-Stadtparteiobmann und Gemeinderat Rudi Federspiel forderte Bürgermeister Johannes Anzengruber zum sofortigen Handeln auf: „Jetzt zeigt sich, wohin jahrelanges Wegschauen führt. Der Bürgermeister muss nun seinem Amt gerecht werden und nicht länger den Steigbügelhalter der Grünen spielen. Die Stadt Innsbruck ist Miteigentümerin des Flughafens. Was wir jetzt brauchen, sind rasche Entscheidungen, professionelle Strukturen und eine klare Zukunftsstrategie für den Flughafen. Die Zeit des Wegduckens ist vorbei.“

Dr. Kolm verwies darauf, dass die aktuelle Entwicklung bestätige, wie bedeutsam der Flughafen Innsbruck für den Wirtschaftsstandort Tirol tatsächlich sei: „Wenn Tiroler Unternehmer nun retten müssen, was öffentliche Eigentümer und Politik jahrelang vernachlässigt haben, ist das ein Armutszeugnis für die schwarz-links-grüne Standortpolitik. Gleichzeitig zeigt das Engagement privater Investoren, wie wichtig der Flughafen Innsbruck für Tirols Wirtschaft und Wohlstand tatsächlich ist. Es ist erfreulich, wenn eine private Initiative Verantwortung übernimmt und Lösungen sucht. Aber es kann nicht Aufgabe einzelner Unternehmen sein, dauerhaft jene Versäumnisse auszugleichen, die durch politische Untätigkeit und fehlende strategische Führung entstanden sind.“

„Dass Tiroler Unternehmen überhaupt einspringen müssen, weil Stadt und Land ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, ist für die amtierende Politik beschämend“, ergänzte Federspiel. „Die öffentliche Hand darf sich jetzt nicht zurücklehnen. Im Gegenteil: Bürgermeister Anzengruber und die politischen Verantwortungsträger in Stadt und Land sind mehr denn je gefordert, den Flughafen endlich zu professionalisieren, strategisch neu aufzustellen und gemeinsam mit Wirtschaft und Investoren eine langfristige Wachstumsstrategie zu entwickeln.“

Abschließend forderten Kolm und Federspiel einen sofortigen Schulterschluss aller politischen Verantwortungsträger zur Sicherung des Flughafens Innsbruck: „Wir brauchen eine positive politische Sicht auf Wirtschaft und Wachstum. Der Flughafen ist eine Lebensader für Tirol. Wer den Flughafen schwächt, schwächt den Wirtschaftsstandort Tirol und riskiert Arbeitsplätze. Die aktuelle Entwicklung ist vor allem eine Schande für jene Stadt- und Landespolitik, die die Warnsignale jahrelang ignoriert hat. Jetzt braucht es eine angebotsorientierte Standortpolitik statt ideologischer Verhinderungspolitik, strategische Investitionen statt grünen Rückschritt. Die Zeit zu handeln ist jetzt.“

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