Caritas schlägt Alarm: „Hunger bleibt eine der größten humanitären Krisen unserer Zeit“
Erzbischof Josef Grünwidl und Caritasdirektor Klaus Schwertner machen beim Glockenläuten im Stephansdom auf Auswirkungen der Klimakrise und Hunger aufmerksam und bitten um Spenden.
Die Klimakrise macht auch vor Österreich und Europa nicht Halt. Hitzewellen, Waldbrände und Extremwetterereignisse prägen zunehmend unseren Alltag. Noch dramatischer sind die Folgen jedoch bereits in Ländern des Globalen Südens: Im Südsudan etwa zerstören Dürren und Überschwemmungen Ernten, treiben Familien in die Armut und verschärfen den Hunger von Millionen Menschen. Darauf machen am Freitag 3.000 Kirchenglocken aufmerksam, die zeitgleich um 15 Uhr in 3.000 Pfarren in ganz Österreich für fünf Minuten läuten. „Die Klimakrise ist längst auch bei uns spürbar. Gleichzeitig erleben wir weltweit, dass jene Menschen am stärksten unter ihren Folgen leiden, die am wenigsten zu ihr beigetragen haben. Das ist eine Frage der globalen Gerechtigkeit und der Verantwortung füreinander“, sagt Erzbischof Josef Grünwidl.
Michaela Ritter
Pressesprecherin
Caritas der Erzdiözese Wien
0676/4634932
michaela.ritter@caritas-wien.at
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