Notruftelefon sorgt für mehr Sicherheit im Alltag

LR Teschl-Hofmeister: „Rasche Hilfe auf Knopfdruck gibt Betroffenen und Angehörigen ein gutes Gefühl“

Das Notruftelefon ermöglicht älteren, kranken oder pflegebedürftigen Menschen, die alleine leben, ein Plus an Sicherheit – und das an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr. Im Ernstfall genügt ein Knopfdruck auf den Funksender, der als Armband oder Halskette getragen wird, um automatisch einen Notruf an die Notrufzentrale abzusetzen und rasch Hilfe zu organisieren.

„Das Notruftelefon bietet Menschen, die möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben möchten, zusätzliche Sicherheit im Alltag. Gleichzeitig wissen auch Angehörige, dass im Notfall schnell reagiert werden kann. Dieses beruhigende Gefühl ist für alle Beteiligten von großem Wert“, betont Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Je nach Anbieter kann zwischen einem stationären Notruftelefon für das Zuhause und einem mobilen Notruftelefon gewählt werden. Während die klassische Variante Schutz innerhalb der eigenen vier Wände bietet, ermöglicht das mobile System auch unterwegs – etwa beim Spaziergang, im Garten oder beim Einkaufen – jederzeit die Kontaktaufnahme mit der Notrufzentrale. Das Notruftelefon kann über die Trägerorganisationen der sozialen Dienste angemietet werden und wird unter bestimmten Voraussetzungen vom Land Niederösterreich gefördert. Der Mietkostenzuschuss beträgt seit 2023 unverändert 25 Euro pro Anschluss.

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 18.982 Monatsmieten mit einer Fördersumme von 474.550 Euro unterstützt. „Mit dieser Förderung tragen wir dazu bei, dass möglichst viele Menschen dieses wichtige Sicherheitsangebot in Anspruch nehmen können. Unser Ziel ist es, älteren und pflegebedürftigen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern ein selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten Umfeld so lange wie möglich zu ermöglichen“, so Teschl-Hofmeister.

Anträge auf Übernahme der Mietkosten sind über die jeweiligen Trägerorganisationen einzubringen. Dazu zählen derzeit das Hilfswerk Niederösterreich, die Volkshilfe Niederösterreich, die Caritas der Diözese St. Pölten, die Caritas der Erzdiözese Wien sowie das Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Niederösterreich.

Weitere Informationen: Mag. (FH) Dieter Kraus, Pressesprecher, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Doris Zöger
Telefon: 02742/9005-13314
E-Mail: presse@noel.gv.at

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