FPÖ – Ecker zu Equal Pension Day: „Täglich grüßt das Murmeltier: Österreich diskutiert – aber handelt nicht!“
„Probleme sind längst bekannt – trotzdem fehlt der politische Wille, endlich zu handeln“
„Es ist ein jährliches Ritual geworden: Österreich diskutiert über dieselben Probleme, präsentiert dieselben Zahlen und beklagt dieselben Missstände. Die Herausforderungen liegen längst offen auf dem Tisch – doch statt konsequenter Maßnahmen folgen weiterhin vor allem Ankündigungen und politische Debatten“, kritisierte heute FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker anlässlich des bevorstehenden Equal Pension Day und zeigte erneut auf, dass sich trotz jahrelanger Diskussionen über die Benachteiligung von Frauen im Alter kaum etwas verändert. „Bleiben wir in unserem Land beim aktuellen Reformtempo, so wird der Gender-Pension-Gap erst in Jahrzehnten geschlossen“, warnte Ecker und betonte: „Dieser Zustand ist nicht mehr akzeptabel.“
„Täglich grüßt das Murmeltier: Wir kennen die Ursachen, wir kennen die Auswirkungen – aber die Politik reagiert nicht“, so Ecker. Frauen leisten über Jahre hinweg wertvolle Arbeit durch Kindererziehung, Betreuung und Pflege von Angehörigen. Diese Arbeit halte unsere Gesellschaft am Laufen, werde aber im Pensionssystem weiterhin kaum ausreichend berücksichtigt. „Obwohl viele Frauen Kinder erziehen, Teilzeit arbeiten oder Angehörige pflegen, wird diese Leistung im Pensionssystem kaum berücksichtigt“, kritisierte Ecker. Genau hier müsse angesetzt werden: Care-Arbeit müsse endlich als gesellschaftlich wertvolle Leistung anerkannt und für die Altersabsicherung berücksichtigt werden.
„Jedes Jahr sehen wir aufs Neue dieselbe Realität: Frauen erhalten im Durchschnitt deutlich niedrigere Pensionen als Männer. Die Ursachen sind bekannt – Teilzeit aufgrund von Betreuungspflichten, Unterbrechungen der Erwerbsbiografie und unbezahlte Sorgearbeit wirken sich langfristig auf die finanzielle Absicherung aus“. Es reiche nicht aus, „jährlich über dieselben bekannten Probleme zu sprechen. Frauen brauchen keine weiteren Überschriften und keine politischen Lippenbekenntnisse – sie brauchen konkrete Verbesserungen“, forderte Ecker.
„In der Privatwirtschaft gilt: Problem erkannt, Maßnahmen auf dem Tisch – es wird gehandelt. Leider ist diese Vorgehensweise in der Politik noch Wunschdenken. Es wird weiter diskutiert, statt zu entscheiden“, so das Fazit von Ecker.
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