SPÖ-Lindner fordert Aufklärung und echte Konsequenzen nach mutmaßlichem Pedo-Hunter-Mord
Aufrichtiges Mitgefühl gilt Hinterbliebenen – SPÖ-Gleichbehandlungssprecher fordert umfassende Ermittlungen gegen Pedo-Hunter-Szene und Fokus auf Prävention und Deradikalisierung
Schockiert zeigt sich SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner angesichts der Medienberichte über einen Mord in Langenzersdorf, der in Verbindung zur sogenannten Pedo-Hunter-Szene stehen soll. „Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt der Familie und den Freund*innen des ermordeten Mannes und allen Menschen, die diese Berichte lesen und jetzt Unsicherheit und Angst empfinden!“ Der Fall müsse lückenlos aufgeklärt werden. Laut Medienberichten soll der 18-jährige Mordverdächtige geständig sein und sich in Teilen jener Szene bewegen, die schon im vergangenen Jahr für großes Aufsehen sorgte, nachdem zahlreiche Angehörige der LGBTIQ+ Community und vor allem homosexuelle Männer bewusst in Fallen gelockt, erniedrigt und teils schwer verletzt wurden. „Sollten sich die Berichte als wahr erweisen und dieser furchtbare Mord in Zusammenhang zu dieser Hate-Crime-Bewegung stehen, dann braucht es nicht nur vollste Aufklärung, sondern auch eine umfassende Ermittlung in die Hintergründe und Methoden dieser Szene. Wir dürfen niemals akzeptieren, dass auf Menschen in unserem Land aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Jagd gemacht wird“, so Lindner. ****
Für Lindner unterstreicht dieser Fall die dringende Notwendigkeit, den Nationalen Aktionsplan gegen Hate Crime umzusetzen, der vom Nationalrat 2025 als Reaktion auf die Berichte über die Hassverbrechen der Pedo-Hunter-Szene beschlossen wurde und sich aktuell in Ausarbeitung befindet. Klar ist für den SPÖ-Abgeordneten aber auch, dass es angesichts derartiger Verbrechen nicht nur im Bereich der Polizei und Justiz weitreichende Maßnahmen braucht, sondern insbesondere auch in der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit: „Wir haben es anscheinend mit einem gewaltbereiten Gedankengut zu tun, das Homosexuellen aus reinem Hass heraus Pädophilie unterstellt und das als Vorwand für Gewaltverbrechen benutzt. Das können und dürfen wir niemals akzeptieren! Unser Staat ist gefordert, aktive Präventionsarbeit in allen gesellschaftlichen Bereichen zu forcieren und genau dafür werden wir uns einsetzen“, so Lindner. (Schluss) mf/ash
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