FPÖ – Hafenecker: „ORF wurde erwischt – Hörer und Seher sind dem Küniglberg egal!“
Staatsfunk gesteht Senderabschaltung – Betroffene werden links liegen gelassen und müssen sich aktiv melden, wenn ihr Schirm dunkel bleibt und das Radio nur noch rauscht
Nach der heutigen Aufdecker-Geschichte der „Kronen Zeitung“ und der drauffolgende Reaktion des ORF steht für FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker fest: „Der ORF wurde erwischt, wie er einfach Sender abschalten wollte, ohne die betroffenen Menschen darüber zu informieren. Dass diese weiterhin die ORF-Zwangsabgabe zahlen müssen, ist den Küniglbergern offenbar egal. Dass sich jetzt all jene, denen der ORF die Antennen abdreht, auch noch aktiv beim ORF deshalb melden müssen, ist auch ein starkes Stück. Es muss umgekehrt sein: Der ORF hat diese Kunden zu informieren und ihnen Lösungen anzubieten, die bei den Betroffenen keine Zusatzkosten verursachen. Der ORF hat einen gesetzlichen Versorgungsauftrag!“
Auch wenn es – sollte die Stellungnahme des ORF inhaltlich stimmen – sich am Ende des Tages nur um ein paar tausend Österreicher handeln, die durch die Senderabschaltung betroffen sind, sind das eben ein paar tausend Menschen, die im Ernstfall keinerlei Informationen bekommen und Naturkatastrophen schutzlos ausgeliefert sind, weil sie eben den ORF nicht mehr empfangen können. Hafenecker: „Das ist ein starkes Stück, das sich der ORF hier leistet. Sparen auf dem Rücken der Sicherheit unserer Staatsbürger – das ist ein Skandal. Der ORF findet in seinem Budget von rund einer Milliarde Euro pro Jahr mit Sicherheit andere Bereiche, in denen man sparen kann, ohne damit potenziell Menschenleben zu gefährden“, so Hafenecker.
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