FPÖ – Schuh zu Erstsprachenunterricht: „Minister fördert Parallelgesellschaften mit 26 Millionen Euro!“
Selbst österreichische Staatsbürger werden auf Türkisch unterrichtet – Bildungsminister bei fremdsprachigem Unterricht ohne Überblick, aber mit Steuergeld-Gießkanne
Eine parlamentarische Anfrage des freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Harald Schuh an den Bildungsminister bringt eine fragwürdige Bildungspolitik ans Licht. Der sogenannte Erstsprachenunterricht, bei dem an österreichischen Pflichtschulen in fremden Sprachen wie Türkisch unterrichtet wird, kostet die Steuerzahler jährlich rund 26 Millionen Euro. „Brisant: Viele teilnehmende Schüler besitzen die österreichische Staatsbürgerschaft, was den Integrations-Misserfolg des Systems belegt. In einer Volksschule in Freistadt werden z. B. 32 Schüler auf Türkisch unterrichtet, 24 davon sind österreichische Staatsbürger, also 75%. Wie passen massive Deutsch-Mängel mit der österreichischen Staatsbürgerschaft zusammen?“, fragt sich Schuh, der im Unterrichten auf Türkisch eine Integration in die falsche Richtung sieht.
Eingeständnis: Bildungsminister ohne Überblick über die Angebote
„Es ist ein bildungspolitischer Offenbarungseid, wenn der Minister mit 26 Millionen Euro Steuergeld ein Programm finanziert, das Integration konterkariert. Dass er dabei nicht einmal weiß, welche Sprachen an den 354 Schulstandorten konkret unterrichtet werden, setzt dem Ganzen die Krone auf“, kritisiert NAbg. Harald Schuh. „Wir erleben hier den teuer erkauften, organisierten Integrations-Misserfolg auf Kosten unserer Kinder und der Steuerzahler.“
Wie die Anfragebeantwortung zeigt, wurden alleine im Schuljahr 2025/2026 rund 26 Millionen Euro für den Erstsprachenunterricht aufgewendet. Mehr als die Hälfte dieser Summe floss in die Volksschulen der Bundeshauptstadt Wien. Insgesamt werden knapp 600 Lehrkräfte für diesen Zweck eingesetzt. Die Tatsache, dass auch österreichische Staatsbürger an diesem Unterricht teilnehmen, sieht der Minister offenbar nicht als Problem – für Schuh ein untragbarer Zustand.
Trotz der enormen Kosten, der fehlenden Datenlage und der offensichtlichen Integrationsproblematik sieht der Bildungsminister laut seiner Anfragebeantwortung keinen Anlass, den Erstsprachenunterricht zu evaluieren oder zu ändern. „Die Priorität muss die Integration in die österreichische Gesellschaft sein, stattdessen geht der Bildungsminister vor Parallelkulturen auf die Knie“, so Schuh abschließend.
Anfragebeantwortung: https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/AB/5576/imfname_1773897.pdf
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