Ofenauer: Wehrpflicht ist das Rückgrat der umfassenden Landesverteidigung
VP-Wehrsprecher erteilt NEOS-Wünschen nach Berufsheer eine Absage
In einem Interview in der heutigen Tageszeitung „Die Presse“ phantasiert NEOS-Abgeordnete Sophie Wotschke erneut von einem Berufsheer. „Die österreichische Bevölkerung hat sich 2013 in einer Volksbefragung klar und deutlich für die Beibehaltung der Wehrpflicht ausgesprochen“, erinnert VP-Wehrsprecher Friedrich Ofenauer. „Das war auch aus heutiger Perspektive eine kluge Entscheidung, denn die Wehrpflicht ist das Fundament der ‚Umfassenden Landesverteidigung‘ (ULV). Die geistige, zivile, wirtschaftliche und militärische Landesverteidigung ist gerade in sicherheitspolitisch volatilen Zeiten das beste Konzept, denn die aktuellen Bedrohungen betreffen die gesamte Gesellschaft“, so Ofenauer. Daher müsse auch die gesamte Gesellschaft verteidigungsfähig sein.
„Es wird auch für die NEOS Zeit, den ein oder anderen Gründungsmythos zu verabschieden und Landesverteidigung als eben diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu betrachten“, so Ofenauer. Viele Staaten, die in den letzten Jahren auf Berufsarmeen umgestellt haben, schauen heute neidisch auf Österreich, weil wir die Wehrpflicht erhalten haben und zu ihr stehen. „Gemeinsam haben wir uns auf eine Reform des Wehr- und des Wehrerstzdienstes geeinigt, diese Einigung werden wir auch gemeinsam umsetzen“, so Ofenauer abschließend. „Ein Berufsheer kommt für die Volkspartei jedenfalls definitiv nicht in Frage.“
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