FPÖ – Berger: „NEOS stutzen Familien die Flügel, statt sie zu heben!“
Meinl-Reisingers ORF-Auftritt ist ein Schlag ins Gesicht aller Eltern, die 750 Euro für Nachhilfe zahlen müssen – Wer in Wien scheitert, ruiniert auch den Bund
Angesichts des Sommergesprächs von NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger und aktueller Medienberichte, wonach österreichische Eltern im Schnitt 750 Euro pro Jahr für Nachhilfeunterricht aufwenden müssen, übte die freiheitliche Familiensprecherin NAbg. Ricarda Berger heute scharfe Kritik. Meinl-Reisinger hatte im ORF-Sommergespräch vollmundig verkündet, man wolle nicht bei der Bildung sparen, da Kinder der wichtigste Rohstoff seien und man „jedem Kind die Flügel heben“ wolle. Für Berger sei dieser Auftritt ein beispielloser Akt der politischen Realitätsverweigerung durch die pinke Regierungspartei.
„Wenn Mütter und Väter in Zeiten der massiven Teuerung 750 Euro aus der eigenen Tasche brennen müssen, nur damit ihre Kinder im kaputtgesparten Schulsystem nicht völlig auf der Strecke bleiben, dann ist das kein ‚Flügelheben‘. Das ist ein eiskaltes Stutzen der Flügel durch eine völlig abgehobene Verlierer-Koalition! Das Sommergespräch war an pinker Heuchelei nicht zu überbieten“, rechnete Berger mit den Aussagen der Ministerin ab. Die NEOS würden sich gerne als große Bildungspartei inszenieren, während sie in Wahrheit die Verantwortung für ein System trügen, das ohne teure private Nachhilfe längst kollabiert wäre.
Besonders brisant sei für die freiheitliche Familiensprecherin die historische Bilanz der NEOS in diesem Bereich. In Wien hätten sie bereits eindrucksvoll bewiesen, wozu ihre Politik führe. „Wer die Wiener Schulen mit völlig verfehlten Ideologie-Experimenten und einer desaströsen Integrationspolitik an die Wand gefahren hat, der scheitert nun mit Ansage auch auf Bundesebene. Die pinken Dilettanten haben in der Bundeshauptstadt ein bildungspolitisches Trümmerfeld hinterlassen und wollen uns jetzt im Bund via Fernsehbildschirm erklären, wie man Kinder fördert? Das ist an Zynismus gegenüber den hart arbeitenden Familien nicht mehr zu überbieten“, so Berger weiter.
Abschließend forderte Berger eine sofortige finanzielle Entlastung der Familien und eine radikale Kehrtwende in der Bildungspolitik. Es brauche ein Schulsystem, das Kernkompetenzen vermittle und nicht auf dem Rücken der Eltern saniert werde: „Wir Freiheitliche stehen an der Seite der Familien. Es braucht endlich wieder Leistung, Respekt und echte Wissensvermittlung in den Klassenzimmern, statt pinker PR-Schmähs zur besten Sendezeit. Diese Regierung hat längst bewiesen, dass sie ein bildungspolitischer Totalschaden ist!“
Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: presse-klub@fpk.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender
Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.