Emmerling befürwortet Zuspruch aus dem Bund zur Auszeit WG

Im Sommer startete in Wien die erste Auszeit WG Österreichs. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, strafunmündige Intensivtäter*innen anzuhalten. Dazu Vizebürgermeisterin und Jugendstadträtin Bettina Emmerling: „Durch die Auszeit-WG schützen wir Bevölkerung vor jugendlichen Intensivtäter*innen und durchbrechen Gewaltspiralen. Wien ist hier Vorreiterin und ich befürworte die Ankündigung, dass diese Maßnahme nun österreichweit forciert werden soll. Umso wichtiger ist es endlich Klarheit zu schaffen und zu handeln! Ich fordere das Herauslösen der Kinder- und Jugendhilfe aus dem Heimaufenthaltsgesetz.“ Derzeit ist das Heimaufenthaltsgesetz die gesetzliche Grundlage, welches Voraussetzungen für eine Anhaltung verlangt: Diagnose über das Vorliegen einer psychischen Krankheit, erhebliche Selbst- und/oder Fremdgefährdung und andere mögliche pädagogische Maßnahmen müssen bereits ausgeschöpft sein.

„Das Justizministerium ist dringend gefordert endlich eine neue bundesgesetzliche Regelung zu schaffen, die eine rasche und unkomplizierte Anhaltung von Intensivtäter*innen in ganz Österreich gewährleistet. Dass sich seit über einem Jahr eine Arbeitsgruppe im Justizministerium mit dieser Frage beschäftigt, ist komplett unverständlich“, so Emmerling.

Stephan Maier

Mediensprecher der Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling

stephan.maier@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.