Götze: ÖBB und Minister Hanke sollten die Fahrgäste wieder in den Mittelpunkt stellen
Krisenmanagement und Kundeninformation auch bei gestriger Groß-Störung zwischen Meidling und Liesing wieder grob mangelhaft
„Leider ließ bei der gestrigen umfangreichen Störung auf der Südbahn im Süden von Wien das Krisenmanagement bei den ÖBB neuerlich sehr zu wünschen übrig. Wenn Durchsagen, Bahnsteiganzeigen und sonstige Informationen nicht zusammenpassen und trotz Verkehrsspitze bestenfalls für einen Teil der betroffenen Strecke Schienenersatzverkehrs-Bemühungen stattfinden, werden unterm Strich tausende Fahrgäste im Stich gelassen. Dass die Schnittstellenprobleme im Konzern und besonders bei den IT-Systemen für die Kundeninformation über Jahre hinweg ungelöst bleiben, deutet auf mangelndes Interesse an den Fahrgästen hin“, fasst Elisabeth Götze, Verkehrssprecherin der Grünen, zusammen.
„Außerdem ist auffällig, dass die hohen Verantwortlichen in der Politik und im Konzern bei solchen Vorfällen verlässlich abgetaucht bleiben. Sonst hat Bundesminister Peter Hanke kein Problem damit, die ÖBB zu wunschgemäßem Handeln anzuweisen. Sich für das tägliche Funktionieren für die Fahrgäste mit ähnlich großem Druck einzusetzen, scheint dem Minister und leider auch der ÖBB-Konzernspitze hingegen zu minder zu sein. So werden nicht nur Fahrgäste vertrieben, so wird auch die Verkehrswende nicht funktionieren, für die ein maximal verlässlicher Schienenverkehr schlicht das Um und Auf ist. Hier braucht es dringend ein Umdenken“, fordert Götze
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