Greenpeace-Berechnung: Grundwasserabgabe für Industrie könnte Staatshaushalt mehr als 30 Millionen Euro einbringen
Konzerne zahlen nichts für Grundwasser, während jährlich 50 Millionen Euro Förderung für Trinkwassernetz fehlen – Greenpeace fordert Grundwasserabgabe von Bundesregierung
Eine aktuelle Berechnung (act.gp/Berechnung-Wasserabgabe) der Umweltschutzorganisation Greenpeace zeigt, dass eine Grundwasserabgabe für die Industrie in Anlehnung an Bayern mehr als 30 Millionen Euro jährlich einbringen würde. Bei einem Abgabensatz wie in Berlin wären es sogar über 100 Millionen Euro. Während die österreichische Industrie unser Grundwasser gratis für private Gewinne nutzt, ist eine Wasserabgabe in Frankreich und fast allen deutschen Bundesländern längst selbstverständlich. Greenpeace fordert von der Bundesregierung die Einführung einer Grundwasserabgabe für die Industrie, um die Finanzierungslücke beim Ausbau und Erhalt unseres Trinkwassernetzes endlich zu schließen.
Sebastian Theissing-Matei
Wasserexperte
Greenpeace Österreich
Tel.: +43 664 61 03 995
E-Mail: sebastian.theissing@greenpeace.org
Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace Österreich
Tel.: + 43 664 8817 2210
E-Mail: magnus.reinel@greenpeace.org
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